VLN: Winterwetter gefährdet Auftaktveranstaltung

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Findet die Westfalenfahrt an diesem Wochenende statt? | © Daniel Matschull

Das Winterwetter in der Eifel gefährdet das VLN-Auftaktrennen. Im Augenblick sind manche Streckenabschnitte und Auslaufzonen mit Schnee bedeckt. Sofern die Temperaturen also nicht deutlich die Marke von null Grad Celsius überschreiten, findet die Veranstaltung nicht statt. Die Entscheidung fällt am Donnerstag.

Aufgrund abermaliger Schneefälle sowie Minustemperaturen in der Vulkaneifel droht eine Absage des Auftaktrennens zur VLN-Langstreckenmeisterschaft. „Stand heute müssten wir den Lauf absagen“, erklärt Sportleiter Michael Bork. Allerdings zögern die Veranstalter eine etwaige Absage hinaus. Eine endgültige Entscheidung, ob die Westfalenfahrt stattfindet, wolle das Organisatorengespann am Donnerstagmittag treffen.

Derzeit sind der Asphaltstreifen sowie die Auslaufzonen stellenweise in Schnee gehüllt. Sofern der Wettbericht jedoch steigende Temperaturen diesseits des Gefrierpunktes prognostiziert, erwägt die Veranstaltergemeinschaft den Eröffnungslauf am Ring auszurichten. Um ein adäquates Urteil zu fällen, konsultieren die Organisatoren nicht nur verschieden Wetterdienste, sondern ebenso Fahrervertreter und Experten der Reifenindustrie.

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„Nicht nur möglicher Schnee auf der Strecke und in den Auslaufzonen bereitet uns Kopfzerbrechen, sondern vor allem auch die zu erwartenden Temperaturen“, erläutert Bork die gegenwärtige Situation am Fuße der Nürburg. „Liegen die im deutlichen Plusbereich, können wir fahren. Sollte sich abzeichnen, dass sie sich auch tagsüber um den Gefrierpunkt bewegen, macht ein Rennen wenig Sinn.“

Falls die Prognose keinen Temperaturanstieg voraussagt, müsse die Veranstaltergemeinschaft die Westfalenfahrt aus Sicherheitsgründen absagen. „Die Reifen sind dann nicht auf Temperatur zu bringen und entwickeln so nicht ihren Wirkungsgrad. Sicherheit geht vor“, hebt Bork hervor. „Aber die Vorhersagen versprechen steigende Temperaturen und lassen uns hoffen. Drücken wir die Daumen, dass das Wetter mitspielt. Die Entscheidung fällt Donnerstagmittag.“

Bereits die Einstellfahrten, welche der Streckenbetreiber des Nürburgrings für das vergangene Wochenende angesetzt hatte, fiel dem Spätwinter zum Opfer. Aufgrund der niedrigen Temperaturen sagten die Veranstalter die Prüffahrten auf der Nürburgring-Nordschleife ab, um Beteiligten und Zuschauern vergebliche Anreisen zu ersparen.