IMSA: Veranstalter führt Mindesttankzeit ein

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Die IMSA hat vor den Zwölf Stunden von Sebring eine Reglementslücke geschlossen | © Land-Motorsport

Die IMSA hat vor den Zwölf Stunden von Sebring das Reglement in puncto Nachtankens angepasst. Neuerdings sind im Regelwerk fest vorgeschriebene Mindesttankzeiten für alle drei Klassen verankert. Diese Zeit ist von nun an Teil der Balance of Performance.

Knapp zwei Wochen vor dem Start der Zwölf Stunden von Sebring hat die IMSA das sportliche Reglement angepasst. Ab sofort besitzt jede der drei Klassen eine Mindesttankzeit. Die Zeit bei den Prototypen beträgt dreißig Sekunden, bei Fahrzeugen der GTLM-Wertung vierunddreißig Sekunden und bei Autos der GTD-Division vierzig Sekunden. Diese Zeiten werden mit sofortiger Wirkung Teil der Balance of Performance.

Diese Spezifizierung wurde notwendig, nachdem Land-Motorsport bei den 24 Stunden von Daytona eine fünfminütige Stop-and-Go-Strafe erhielt, obwohl die Mannen von Wolfgang Land laut dem damaligen Regelwerk keinen Regelverstoß begangen hatten. In Daytona wurde lediglich die technische Beschaffenheit der Tankanlage vorgeschrieben, nicht jedoch die Tankzeit.

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Ob die Veranstalter bei Splash-and-Dash-Stopps eine Mindesttankzeit vorschreiben, ist jedoch unklar.