Sebring: BMW verunfallt bei Testfahrten, Mazda reist vorzeitig ab

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BMW verlor einen M8 GTE durch einen Unfall bei den Testfahrten | © Sebring Raceway

Auf dem Sebring International Raceway trug die IMSA eine zweitägige Testfahrt aus. Daten und Zeiten wurden nicht veröffentlicht vor dem Hintergrund weiterer Balance-of-Performance-Anpassungen. Unterdessen packte Mazda vorzeitig zusammen. Bereits am ersten Testtag musste Joest Racing einen weiteren Motorschaden hinnehmen. Und BMW verlor einen M8 GTE aufgrund eines Unfalls.

In drei Wochen werden die Zwölf Stunden von Sebring ausgetragen. Da sich das Streckenlayout von Sebring mit allen weiteren Stationen der IMSA-Sportwagen-Meisterschaft mehr oder weniger ähnelt, brauchen die Veranstalter neue Daten für die Balance of Performance. Daher hat die IMSA vorerst auch keine Daten publik gemacht. Die Daten vom 24-Stunden-Rennen aus Daytona sind für die weitere Saison nahezu unbrauchbar, da der Straßenkurs von Daytona ein zu großes Extrem im Vergleich zu den anderen Strecken darstellt.

Für das Mazda-Team Joest lief der Test auf dem Flughafenkurs ähnlich wie im Nudeltopf von Daytona. Nach knapp sechs Stunden Fahrzeit rollte ein Mazda RT24-P, wie unseren Kollegen von Sportscar365 berichteten, mit einem Motorschaden aus. Bereits beim Saisonauftakt kränkelten die stark überarbeiteten DPi-Sportwagen, wie im Vorjahr unter der Flagge von SpeedSource, vor sich hin. Weil das Testprogramm am Schwesterfahrzeug bereits am ersten Tag abgespult war, packten die Mannen von Reinhold Joest schon nach dem ersten Tag zusammen und verschwanden aus Sebring.

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Aber auch für BMW lief der Test nicht ohne Zwischenfälle. Am zweiten Tag machte ein M8 GTE Bekanntschaft mit der Streckenbegrenzung der letzten Kurve des Kurses, der sogenannten Sunset Bend – eine Hochgeschwindigkeitskehre.

Außerdem feierte eine neue Acura-Truppe ihren Einstand in Sebring. CJ Wilson Racing debütierte mit einem Acura NSX GT3 bei den offiziellen Testfahrten. Marc Miller und Till Bechtolsheimer werden den GT3-Boliden bei den letzten drei verbleibenden Langstreckenrennen der IMSA bewegen.