ADAC GT Masters: Neuer Audi-Rennstall gibt sein Debüt

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Novizen im ADAC GT Masters: das Team EFP | © Berzerkdesign

Ein neuer Audi-Rennstall debütiert in diesem Jahr im ADAC GT Masters. Das Team EFP startet mit einem Zwei-Sportwagen-Aufgebot der Marke Audi. Dabei greifen die Initiatoren Elia Erhart und Florian Spengler selbst ins Lenkrad. Unterstützung gewähren Pierre Kaffer und Dries Vanthoor.

Das Fahrerdoppel Elia Erhart und Florian Spengler hat einen neuen Rennstall gegründet: das Team EFP. Das Programm der Debütsaison umfasst den Einsatz eines Zwei-Wagen-Gespanns der Marke Audi im ADAC GT Masters. Allerdings bilden die Initiatoren Erhart und Spengler keine Pilotenpaarung, sondern verteilen sich auf die beiden Cockpits, wobei ihnen Unterstützung durch das Kundensportpersonal Audis zuteilwird.

Demzufolge rekrutiert sich eine Besatzung aus Erhart und Pierre Kaffer, die andere aus Spengler und Dries Vanthoor. Die Idee, solch ein Projekt zu schultern, sei bereits zum Ende des vergangenen Jahres aufgekeimt. „Ich freue mich schon riesig auf die neue Saison und das tolle Paket, das wir in der Winterpause schnüren konnten“, betont Erhart, welcher bereits Bestandteil der Audi Sport Racing Academy war. Mitstreiter Spengler startete wiederum für das Lamborghini-Gespann von HB Racing.

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Um das Vorhaben ins Werk zu setzen, leistet wiederum die Firmengruppe Holzer Hilfestellung, welche sich seit beinahe vier Dekaden im Rennsport – nebst Langstreckensport, Tourenwagenrennen und Formel 1 – engagiert. „Meiner Meinung nach haben wir mit diesem Gesamtpaket alle Voraussetzungen geschaffen, um eine erfolgreiche Saison bestreiten zu können“, betont Erhart.

Konkrete Nahziele gibt das Team EFP allerdings nicht aus. „Das erste Auto ist bereits Ende Dezember an unser Team ausgeliefert worden, sodass wir die Zeit bis zum Saisonauftakt wirklich optimal zur Vorbereitung nutzen können“, erklärt Erhart. „Und auch fahrerisch sind wir extrem gut aufgestellt. Ich bin überzeugt davon, dass wir trotz der starken Konkurrenz im ADAC GT Masters einiges gemeinsam erreichen werden.“

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