Dubai: Black Falcon gewinnt zum vierten Mal den Jahresauftakt

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Black Falcon triumphierte zum vierten Mal in Dubai | © Creventic

Black Falcon kann das Jahr 2018 mit einem gelungenen Auftakt feiern. Das Team vom Nürburgring festigte seine Wüstendominanz bei den 24 Stunden von Dubai mit dem vierten Sieg in dem noch recht jungen Wettbewerb. Die weiteren Podiumsplatze gingen an Manthey-Racing und Grasser Racing.

Das Team Black Falcon kann Dubai fast schon als zweite Heimat bezeichnen. Die Eifelaner haben bereits zum vierten Mal den Auftakt in das Motorsportjahr im Emirat gewonnen. Nach vierundzwanzig Stunden rollten Hubert Haupt, Abdulaziz Al-Faisal, Yelmer Buurman und Gabriele Piana auf Rang eins durch das Ziel.

Während der Nachtstunden sah es zeitweise sogar nach einem Doppelsieg für die schwarzen Falken aus. Allerdings verunfallte Luca Stolz in den frühen Morgenstunden mit dem Mercedes-AMG von Hofor-Racing. Für beide Fahrzeuge war der Wettbewerb damit vorzeitig beendet.

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Dahingegen lief es für die erfolgreichste Mannschaft in der 24-Stunden-Serie im vergangenen Jahr gar nicht rund. Herberth Motorsport zeigte sich in bester Form während der Auftaktstunden. Allerdings zwangen zwei Reparaturstopps die Porsche-Mannschaft in die Defensive. Schlussendlich reichte es für den Sprung unter die besten Zehn auf Platz zehn.

Grasser Racing kämpft sich zurück

Im Laufe des Morgens etablierte sich demnach ein Verfolgertrio hinter dem führenden Mercedes-AMG von Black Falcon. Das W Racing Team, Manthey-Racing und Grasser Racing hatten ihre Fahrzeuge in Stellung gebracht. Es gelang jedoch keinem der Protagonisten, die Lücke zum Führenden zu schließen. Damit waren sie gezwungen, sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Dabei gelang Grasser Racing ein starkes Comeback. Die Stiere wurden durch drei Reifenschäden innerhalb der ersten Rennstunden immer wieder nach ganz hinten durchgereicht. Durch eine geschickte Taktik bei den Code-60-Phasen und schnellen Runden in der Nacht kämpfte sich der grüne Huracán zurück an die Spitze des Feldes.

Doch das bessere Ende zog Manthey-Racing für sich. Mathieu Jaminet erreichte an zweiter Position das Ziel. Rang drei ging an die Truppe von Grasser Racing mit ihrem Lamborghini Huracán GT3. Undankbar dagegen der Ausgang bei WRT. Kurz vor Schluss ereilte das Audi-Team ein Schaden am Getriebe. Die belgische Equipe musste das Rennen mit nur einem Gang zu Ende fahren. Schlussendlich fielen sie auf Position sieben zurück.