Dubai: Audi entringt Lamborghini die Poleposition

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Die WRT-Equipe beförderte sich im letzten Augenblick auf die Poleposition | © Audi MediaCenter

Das W Racing Team hat sich in der Qualifikation zum 24-Stunden-Rennen von Dubai im letzten Moment die Poleposition gesichert. Obenauf: Die Audi-Piloten Christopher Mies, Dries Vanthoor, Michael Vergers und Mohammed Bin Saud Al Saud. Dahingegen muss Lamborghini nach vorübergehender Führung mit Platz zwei vorliebnehmen.

In der Qualifikation zum 24-Stunden-Rennen von Dubai hat Audi seine Stellung als Mitfavorit untermauert. Schlussendlich reklamierte das W Racing Team die Poleposition für sich. Das Fahrerquartett Christopher Mies, Dries Vanthoor, Michael Vergers und Mohammed Bin Saud Al Saud befindet sich dank einer Rundenzeit von 1:56,615 Minuten in der besten Ausgangslage bei der Kraftprobe im Orient.

Somit steht erwartungsgemäß einer der erfolgsgewohnten süddeutschen Konstrukteure auf dem vordersten Rang der Startaufstellung. Gleichwohl signalisierte Lamborghini den arrivierten Mannschaften, beim eintägigen Wettstreit am Persischen Golf als ernstlicher Kontrahent entgegenzutreten. Christian Engelhart, Mirko Bortolotti sowie Mark und Rolf Ineichen errangen für Grasser Racing den zweitbesten Platz in der Anfangsreihenfolge.

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Zuvor reichte eine Bestleistung von 1:56,716 hin, um beim entscheidenden Zeitfahren die Führungsposition vorübergehend zu behaupten, ehe die WRT-Equipe dem Ensemble in Giftgrün die Poleposition im letzten Augenblick abspenstig machte. In der Endabrechnung der dreiviertelstündigen Qualifikation betrug die Differenz zwischen den Sitzungsschnellsten des W Racing Teams und Grasser Racing lediglich 0,101 Sekunden.

Mercedes-AMG belegt nach Trainingsdominanz die Plätze drei und vier

Nachdem Mercedes-AMG im Training zumeist den Ton angab, musste sich die Marke mit dem Stern vorläufig unterordnen. Rekordsieger Black Falcon klassierte sich an dritter und vierter Stelle. Im Binnenvergleich behaupteten sich Khaled Al Qubaisi, Jeroen Bleekemolen, Luca Stolz und Manuel Metzger gegenüber Abdulaziz Al Faisal, Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Gabriele Piana. Das Delta zum Klassenprimus bemaß 0,136 respektive 0,312 Sekunden.

Die besten Fünf komplettierte das Gespann von Mücke Motorsport, welches an diesem Wochenende Audi repräsentiert. Markus Winkelhock, Mike David Ortmann, Andreas Weishaupt, Ricardo Feller und Christer Jöns fehlten letztlich 0,638 zur Bestmarke. Dahinter setzte GP Extreme mit seinem Renault R.S. 01 einen Akzent. Jean-Pierre Valentini, Axcil Jefferies, Nicky Pastorelli, Alban Varutti und Bassam Kronfli qualifizierten sich als beste Pro-Am-Besatzung. Der Rückstand zum Bestplatzierten: nur 0,640 Sekunden.

Grundsätzlich belegte die Qualifikation die immense Leistungsdichte im Teilnehmerfeld. Die flottesten Fünfzehn reihten sich binnen einer Sekunde ein. Im Anschluss an das Zeitfahren um die Startreihenfolge findet ein Nachttraining statt, um sich auch bei Dunkelheit im Dubai Autodrome zu orientieren. Der Start zum vierundzwanzigstündigen Wettbewerb in der Wüste Arabiens erfolgt um elf Uhr Mitteleuropäischer Zeit – nach einem dreißigminütigen Warm-up.