Dubai: Favoriten, Mittelfeld und Ankömmlinge

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Wozu is der Ford GT3 Evo imstande? | © Gruppe C

Ford: Lambda Performance kehrt mit Diamantem zurück

Nach zweijähriger Nichtteilnahme am motorsportlichen Wettbewerb bereitet Lambda Performance seien Rückkunft vor. Zuletzt war das Gespann aus Wiesbaden-Erbenheim bei der ADAC-GT-Masters-Endrunde der vorvergangenen Saison in Hockenheim zugegen, nun steht nach dieser Unterbrechung am zweiten Januarwochenende das 24-Stunden-Langstreckenrennen auf der Agenda der Mannschaft.

Um sich im Orient gegenüber der internationalen Konkurrenz zu behaupten, hat Lambda Performance seinen Ford GT eigenständig fortentwickelt. Ebenjenes Evolutionsmodell des Mittelmotorgefährts präsentierte das Ensemble im Dezember anlässlich der Zwölf Stunden von Abu Dhabi. Die Einzelanfertigung mit dem Namenszusatz „Diamantedition“ erfolgte unter der Regie des Chefingenieurs Enrique Scalabroni.

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Die Eckdaten: Der V8-Motor mit 5,3 Litern Hubraum leistet fünfhundertzehn Pferdestärke. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt dreihundertdreißig Kilometer pro Stunde, während der Null-Einhundert-Spurt binnen zweieinhalb Sekunden gelingt. Seine Wettbewerbsfähigkeit demonstrierte der Ford GT schon im ADAC GT Masters. Lambda Performance erstritt mit der Standardversion drei Laufsiege.

Überdies rekrutiert sich das vierköpfig Ensemble ausschließlich aus Profis: Nicolas Verdonck, Frank Kechele, Csaba Walter und Daniel Keilwitz. Das Quartett ist fraglos imstande, eine Position in der Spitzengruppe einzunehmen. Allerdings nötigt sich die Frage der Standfestigkeit auf: Vermag der Ford GT Evo, die eintägige Distanz zu bewältigen? Und trägt der Sportwagen keinerlei Schaden im überbelegten Dubai Autodrome davon. Zumindest: eine Platz in der vordersten Startreihe wäre mitnichten verwunderlich. (Maximilian Graf)