Dubai: Favoriten, Mittelfeld und Ankömmlinge

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Bringt V8 Racing die deutschen Fabrikate in Bedrängnis? | © Creventic

Corvette: Farbtupfer im GT3-Einheitsbild

V8 Racing holt Jahr für Jahr seine Chevrolet Corvette C6.R aus der Garage. Dieser Sportwagen ist ein ehemaliger GT1-Bolide. Vor einigen Jahren mischte die Mannschaft aus den Niederlanden bisweilen in der Anfangsphase an der Spitze des Teilnehmerfeldes mit. Dies lag einzig allein an Nicky Pastorelli. Der Mann aus Den Haag ärgerte wiederholt die Topteams bei den 24 Stunden von Dubai.

Heuer ist der Vierunddreißigjährige allerdings nicht mehr an Bord. Auch ein Grund, warum das Fahrerquintett in der A6-Am-Wertung genannt ist. Einzig übrig gebliebener bekannter Athlet der Truppe ist Duncan Huisman. Die weiteren Piloten Luc Braams, Alex van t’Hoff, Rick Abresch und Finlay Hutchison.

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Neben dem schwächeren Fahreraufgebot ist die Corvette C6.R nicht mehr das zuverlässigste Fahrzeug. Bei den vergangenen Ausgaben des Langstreckenrennens im Dubai Autodrome kämpfte V8 Racing häufig mit dem mächtigen Antrieb des nordamerikanischen Dampfhammers. Somit dürfte eine Zielankunft bereits als Erfolg zu werten sein. (Gereon Radomski)