Daytona: Balance of Performance gestattet Cadillac einen größeren Restriktor

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Musste wegen dem Motorwechsel neu eingestuft werden - der Cadillac DPi.V-R | © IMSA

Eine Woche vor dem Roar before, den offiziellen Testfahrten zu den 24 Stunden von Daytona, hat die IMSA die Balance of Performance angepasst. Unter anderem musste Cadillac neu eingestuft werden, die auf einen neuen Motor vertrauen.

Die IMSA hat kurz vor dem Jahreswechsel die Balance of Performance für die Tests zum 24-Stunden-Rennen von Daytona, dem Roar before, verkündet. Dabei nahmen die Verantwortlichen kleine Änderungen im Bezug zum diesjährigen Saisonabschluss beim Petit Le Mans vor. Darüber hinaus erhielten der Acura ARX-05 und der BMW M8 GTE ihre Ersteinstufung.

Im Prototypensegment müssen der Cadillac DPi.V-R und der Nissan DPi zehn Kilogramm zuladen. Das neue Mindestgewicht beträgt somit 940 Kilogramm. Dasselbe Mindestgewicht erhalten beide Acura. Der Mazda RT24-P und alle LMP2-Maschinen dürfen nur 930 Kilogramm schwer sein.

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Des Weiteren darf Cadillac zwei um 1,8 Millimeter vergrößerte Luftmengenbegrenzer verbauen. Diese Anpassung ist nötig, da der Autobauer aus Detroit einen überarbeiteten Motor in der Saison 2018 benutzen wird. Der Hersteller hat den Hubraum seines V8-Motors um 0,7 Liter verkleinert. Fortan treibt den Cadillac DPi.V-R ein fünfeinhalb Liter großes V8-Aggregat an.

Die letzte Änderung bei den Prototypen betreffen den Ligier JS P217 und den Riley MK.30. Diese Anpassungen betreffen die Aerodynamik im Heckbereich. Bei beiden Fahrzeugen wurde die zusätzliche Option für Rücklichter gestrichen. Damit stehen beiden Prototypen, wie bei allen anderen auch, nur die homologierte Variante zur Verfügung. Dazu darf der Ligier das Hauptelement des Heckflügels etwas flacher Stellen.

Bei den GT-Fahrzeugen wurden im Vergleich zum Petit Le Mans keine Veränderungen vorgenommen. Sowohl in der GTLM-Wertung, als auch in der GTD-Division bleiben alle Fahrzeuge vorerst unangetastet. Einzig der BMW M8 GTE erhält seine Ersteinstufung. Der Sportwagen aus München startet mit einem Mindestgewicht von 1250 Kilogramm und ist damit dreißig Kilogramm schwerer als sein Vorgänger. Auch der Ladedruck wurde im Bezug auf den Vorgänger verändert. Nahezu über das gesamte Drehzahlband wurde der Drück verringert, jedoch der maximale Ladedruck leicht erhöht.

Diese Einstufung hat vorerst nur für die Testfahrten seine Gültigkeit. Bei Unausgeglichenheiten können die Regelaufseher noch vor dem ersten Training zu den 24 Stunden von Daytona eingreifen.