Rückspiegel: Die zehn denkwürdigsten Momente der Saison 2017

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Nach dem Rennwochenende auf dem Sachsenring brach ein Streit zwischen Zakspeed und Mercedes-AMG aus | © Julian Schmidt

5. Zakspeed und Mercedes-AMG beenden ihre Zusammenarbeit unrühmlich

Zu welchen Auswirkungen der Sport führt, wenn Emotionen und Ärger hinzukommen, zeigte die Zakspeed-Affäre nach den ADAC-GT-Masters-Rennen auf dem Sachsenring. Die Rennleitung erkannte dem Team alle Resultate des Wochenendes ab. Bei der technischen Nachkontrolle wurde ein Motorenkennfeld festgestellt, das nicht der Homologation entsprach.

Der Hersteller Mercedes-AMG wies alle Verantwortung von sich und kündigte den Vertrag mit Zakspeed. Das Team aus Niederzissen antwortete unverzüglich und beanspruchte für sich, seinerseits den Vertrag schon vorher beendet zu haben. In der Mitteilung heißt es, man könne auf die veränderten Parameter keinen Einfluss ausüben und sehe die Schuld damit beim Hersteller.

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Die Pointe: Beim nächsten Rennen trat Zakspeed weiterhin mit den beiden Mercedes-AMG GT3 an. Bei der technischen Nachkontrolle wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt und die Ergebnisse gingen regulär in die Wertung ein. (Daniel Stauche)