VLN: Konrad Motorsport prüft Zwei-Marken-Programm

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Konrad Motorsport plant den Einsatz zweier Fahrzeuge in der VLN | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Konrad Motorsport evaluiert derzeit ein Zwei-Marken-Programm in der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Die Equipe aus Verl gedenkt, neben dem Lamborghini Huracán GT3 ein Markenpokalmodell auf der Nordschleife einzusetzen – entweder einen Cup-Elfer oder einen weiteren Kampfstier aus Sant’Agata Bolognese.

Parallel zum Engagement im Carrera-Cup Deutschlands sowie im internationalen Supercup beabsichtigt Konrad Motorsport, im nächsten Jahr neuerlich auf der Nürburgring-Nordschleife anzutreten. Derzeit trägt sich die Mannschaft aus Verl mit dem Vorhaben, ein Zwei-Marken-Programm in der Grünen Hölle zu stemmen. „Das Ziel ist, sowohl einen GT3 als auch ein Cup-Fahrzeug an den Start zu bringen“, bestätigt Teamchef Franz Konrad gegenüber GT-Eins.de.

Zum einen plant Konrad Motorsport, mit dem Lamborghini Huracán GT3 auf der in der VLN-Langstreckenmeisterschaft anzutreten. Zum anderen präpariert die Mannschaft in Weiß-Grün höchstwahrscheinlich wieder einen Cup-Elfer für das Pilotenduo Mathias Hüttenrauch und Michael Czyborra. Eine endgültige Entscheidung hinsichtlich der Fahrzeugwahl sei im Augenblick allerdings noch nicht gefallen.

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Stattdessen erörtert Konrad Motorsport, inwieweit der Start mit einem Lamborghini Huracán Super Trofeo durchführbar wäre. Zumal der überarbeitete Markenpokalrenner einen positiven Eindruck beim Leiter des Rennstalls hinterlassen hat. „Das neue Upgrade für den Wagen hat endlich auch den Abtrieb signifikant verbessert, nachdem der Wagen schon mehr als genug Leistung hat“, erläutert Konrad.

Ergänzend zum Kernprogramm in den beiden Porsche-Markenpokalen sowie den Einsätzen auf der Nordschleife des Nürburgrings, zieht Konrad Motorsport darüber hinaus sporadische Einsätze in der 24-Stunden-Serie der Creventic-Agentur in Betracht. „Dort werden wir aber nur ausgesuchte Events, je nach Wunsch meiner Kunden unter die Räder nehmen“, fügt Konrad seinen Ausführungen bei.