Nordschleife: Streckenbetreiber errichtet neue FIA-Fangzäune

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Neuer Asphalt im Brünnchen | © Nürburgring

Die Streckenbetreiber des Nürburgrings errichtet derzeit neue FIA-Fangzäune an der Nordschleife, um auch in Zukunft notwendige Lizenzen zu erhalten. Überdies ziele eine stellenweise Erneuerung des Asphalts auf eine nachhaltige Nutzung der Rennstrecke ab.

Während der Winterpause verrichten die Streckenbetreiber des Nürburgrings verschiedene Arbeiten zur Instandhaltung und Erneuerung der Nordschleife. Damit die Eifelaner Sportstätte auch in Zukunft eine nationale und internationale Lizenz erhält, hat ein runder Tisch, einberufen zur Erörterung von Sicherheitsmaßnahmen, beschlossen, neue FIA-Fangzäune in den Passagen Hatzenbach und Kesselchen zu errichten.

Darüber hinaus erneuert der Streckenbetreiber auch den Asphalt an verschiedenen Abschnitten der Nordschleife. Die Sanierung ziele auf eine nachhaltige Nutzung des Traditionskurses für Motorsportveranstaltungen ab. Daher erfolgt ein umfangreicher Ausbau mit Frostschutzschicht, Tragschicht und Asphaltdecke. Insgesamt erhält die Nordschleife somit in den Bereichen Hatzenbach, Hohe Acht und Brünnchen eine etwa einen Kilometer lange neue Asphaltdecke.

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Auf dem Grand-Prix-Kurs betreffen die Sanierungsarbeiten wiederum das Segment nach der Kurzanbindung. „Wir haben die bauliche Qualität stets im Auge, um die hohen Anforderungen, die an eine internationale Rennstrecke gestellt werden, auch dauerhaft zu bieten“, erläutert Alexander Schnobel, welcher die Abteilung Facilitymanagement leitet, in einer Mitteilung. „Solche umfangreichen Arbeiten, die durch normale Alterung und Abnutzung nötig werden, führen wir im Winter durch.“