GT-Sport: Porsche fördert zwei Junioren und vier Young Professionals

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Porsche erweitert sein Nachwuchsprogramm im GT-Sport | © Porsche

Porsche weitet seine Nachwuchsförderung im GT-Sport aus. In der nächstjährigen Saison bildet der baden-württembergische Konstrukteur insgesamt vier Young Professionals sowie zwei Junioren im Supercup aus. Die markeninternen Wettbewerbe seien ein „hervorragendes Sprungbrett“, meint Frank-Steffen Walliser.

Am vergangenen Wochenende hat Porsche angekündigt, seine Nachwuchsförderung im GT-Sport zu intensivieren. Zum einen nimmt die Traditionsmarke aus Stuttgart-Zuffenhausen Dennis Olsen und Matt Campbell in sein Young-Professional-Programm auf, bildet aber ebenso Matteo Cairoli und Mathieu Jaminet weiterhin zum Werksfahrer aus, denen bereits seit der zurückliegenden Saison Unterstützung zuteil wird.

Zum anderen starten Thomas Preining und Julien Andlauer als Junioren im Supercup Porsches. Während sich Letzterwähnter in einem Sichtungslehrgang für die Weissacher Juniorenförderung qualifizierte, steigt Preining aus dem nationalen Carrera-Cup in den internationalen Markenpokal auf. „Alle unsere Nachwuchsrennfahrer haben 2017 eine tolle Entwicklung genommen“, meint Motorsportchef Frank-Steffen Walliser in einer Pressemitteilung.

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Zugleich streicht Walliser die Bedeutung der herstellerinternen Wettbewerbe für das Fortkommen der Piloten heraus: „Insbesondere die Markenpokale haben sich für die Porsche-Junioren als hervorragendes Sprungbrett bewährt.“ Olsen empfahl sich mit dem Titelgewinn im Carrera-Cup als Werksfahreraspirant, Campbell belegte in diesem Jahr den zweiten Platz im Rookie-Klassement des Supercups.

Aufsteiger Preining tat sich wiederum mit seinen Leistungen im Carrera-Cup hervor. Nach dem Bronzerang auf dem Norisring triumphierte der Österreicher bei der Finalrunde auf dem Hockenheimring. Schlussendlich belegte Preining Platz zwei der Rookie-Wertung. Weggefährte Andlauer reklamierte derweil im französischen Carrera-Cup den Meistertitel für sich. Beide Athleten erhalten eine Fördersumme von 225.000 Euro.