Macao: Mercedes-AMG gewinnt den GT-Weltpokal

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Edoardo Mortara gewann den GT-Weltpokal in Macao | © Kevin Pecks (1VIER.com)

Edoardo Mortara hat für Mercedes-AMG den GT-Weltpokal in Macao gewonnen. Rang zwei ging an Audi-Athlet Robin Frijns. Das Podium komplettierte Maro Engel. Insgesamt sahen neun Fahrzeuge im Hauptrennen die Zielflagge.

Mister Macao Edoardo Mortara hat das Hauptrennen zum GT-Weltpokal in Macao gewonnen. Der Italiener lieferte sich in den engen Gassen einen Dreikampf mit Audi-Pilot Robin Frijns und Markenkollege Maro Engel. Hinter dem Spitzentrio klaffte eine große Lücke zu den BMW-Sportwagen von Augusto Farfus, Chaz Mostert und Marco Wittmann.

Nur vierzehn Autos nahmen das Hauptrennen unter die Räder. Die ersten beiden Rennrunden fanden hinter dem Safety Car statt, da die Piste noch feucht war. Als das Rennen freigegeben wurde, hätte es fast in der ersten Runde den nächsten Unfall gegeben. Der von Position drei gestartete Raffaele Marciello (Mercedes-AMG) wählte einen zu späten Bremspunkt und rutschte ins Heck von Farfus. Marciello musste nach diesem Zwischenfall seinen Mercedes-AMG GT3 mit einem Kühlerschaden abstellen.

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In der achten Rennrunde kam das Safety Car wieder zum Einsatz. Lucas di Grassi parkte seinen Audi R8 LMS in die gelb-schwarzen Leitschienen des Guia Circuits. Während dieser Safety-Car-Phase musste Farfus seine Box aufsuchen um das lose Bodywork am Heck des BMW M6 GT3 zu entfernen. In der zehnten Rennrunde wurde der Wettstreit wieder aufgenommen.

Doch nach wenigen Kurven musste das Rennen erneut neutralisiert werden. Daniel Juncadella, der Mann, der den gestrigen Massencrash auslöste, drehte Darryl O’Young (Porsche) in die Leitplanke. Nach weiteren Zwischenfällen mussten Nico Müller seinen R8 und Renger van der Zande seinen Honda NSX GT3 in der Box abstellen.

In der Endabrechnung sahen nur neun Fahrzeuge das schwarz-weiß karierte Tuch. Als Erster kreuzte Mortara die Ziellinie. Dicht gefolgt von Frijns und Engel. Die Plätze vier bis sechs waren fest in der Hand von BMW. Intern setzte sich Farfus gegen Mostert und Wittmann durch. Rang sieben wurde von Porsche-Pilot Romain Dumas eingeheimst. Juncadella kam als Achter ins Ziel. Hiroki Yoshimoto komplettierte die Ankömmlinge auf Position neun.