Bahrain: Toyota behauptet Doppelführung auch im Nachttraining

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Toyota bleibt Tempo bestimmend in Arabien | © Toyota Motorsport GmbH

Das Toyota-Werksgespann hat seine Stellung im Trainingsklassement behauptet. Auch in der Sitzung bei Dunkelheit fuhr der japanische Hersteller die schnellste Rundenzeit auf dem Bahrain International Circuit – und belegte neuerlich die vordersten beiden Ränge. Porsche hält den Abstand allerdings gering.

Auch im Nachttraining zum Sechs-Stunden-Rennen von Bahrain hat die Toyota-Werksmannschaft die Oberhand behalten. Das TMG-Gespann ordnete sich auch während der Vorbereitungsfahrten bei Dunkelheit auf den vorderen beiden Rängen ein. Zudem war Kazuki Nakajima imstande, die Bestmarke des vorherigen Donnerstagsdurchgangs um über zwei Sekunden zu unterbieten. Letztlich maß die Zeitnahme einen Umlauf binnen 1:40,905 Minuten.

Stallgefährte José María López reichte zumindest 0,598 Sekunden an den Klassenprimus des LMP1-Oberhauses heran. Obwohl sich die Porsche-Abteilung abermalig mit den Plätzen drei und vier bescheiden musste, wahrte der Traditionshersteller aus Stuttgart-Zuffenhausen einen Abstand im Zehntelsekundenbereich. Schlussendlich fehlten Brendon Hartley 0,678 Sekunden, Mitstreiter Nick Tandy lag 0,760 Sekunden zurück.

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Rebellion Racing gab neuerlich den Ton in der LMP2-Kategorie an. Daher beanspruchte die helvetische Equipe letzten Endes die Positionen eins und zwei. Intern behauptete sich Bruno Senna auf dem Bahrain International Circuit gegenüber Nelson Piquet junior, welcher sich um 0,574 Sekunden geschlagen geben musste. Die absolute Bestzeit in der Wertung der kleinen Prototypen: 1:47,664 Minuten.

Derweil arbeitete sich Aston Martin im GTE-Pro-Klassement empor, um letzten Endes ebenfalls einer Zweifachführung zu verbuchen. An oberster Stelle rangierte Jonathan Adam, welcher den arabischen Rundkurs innerhalb von 1:57,014 Minuten überquerte. Damit unterbot der Prodrive-Pilot seinen innerbetrieblichen Gegenspieler Marco Sørensen um 0,405 Sekunden. Dahinter sortierte sich Ferrari-Fahrer Davide Rigon mit einem Rückstand von 0,506 Sekunden ein.

In der GTE-Am-Liga änderte dahingegen Ferrari die Hackordnung zu seinen Gunsten. Zuoberst: Clearwater Racing vor Spirit of Race, Matthew Griffin vor Francesco Castellacci. Nach der raschsten Umrundung der Piste in der Wüste Sakhirs stoppte die Uhr bei 1:59,773 Minuten, womit auch in der semiprofessionellen Division die Zwei-Minuten-Marke fiel. Die finale Trainingseinheit findet am Freitag um 11.20 Uhr Ortszeit – also 9.20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit – statt.