Bahrain: Balance of Performance passt GTE-Fahrzeugmassen an

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Die Balance of Performance wirkt sich auf Aston Martin positiv wie negativ aus | © Haoyü Wang

Anlässlich des WM-Finales in Bahrain hat das FIA-Langstreckenkomitee die Balance of Performance noch einmal bearbeitet. Die Änderungen zwecken vornehmlich auf die Fahrzeugmassen ab. In der Profiwertung gereichen die Änderungen Aston Martin zum Vorteil, in der Amateurliga zum Nachteil.

Zum letzten Mal in diesem Jahr hat das FIA-Langstreckenkomitee die Balance of Performance für die GTE-Kategorien der Langstrecken-WM überarbeitet. In der Profiwertung zielen die Modifikationen vornehmlich auf Anpassungen der Fahrzeugmassen ab. Sowohl der Porsche 911 RSR und der Ferrari 488 GTE als auch der Ford GT erhalten beim Sechs-Stunden-Rennen von Bahrain einen Zusatzballast von zwei Kilogramm.

Demgegenüber gereicht die Revision der Balance of Performance dem Aston Martin Vantage GTE in zweifacher Hinsicht zum Vorteil. Zum einen räumt das BoP-Korrektiv dem britischen Sportwagen eine Gewichtsreduktion um fünf Kilogramm ein. Zum anderen erkennt die Fahrzeugeinstufung dem Prodrive-Gefährt obendrein einen zwei Millimeter größeren Luftmengenbegrenzer zu.

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In der GTE-Am-Liga erfassen die Änderungen ausschließlich den Aston Martin Vantage GTE. Allerdings zwecken die Maßnahmen der Regelaufseher auf eine Einschränkung des Prodrive-Renners ab. Zunächst bürdet die BoP-Korrekturen dem Aston-Martin-Sportwagen eine zusätliche Masse von zehn Kilogramm auf, darüber hinaus muss die Prodrive-Mannschaft den Restriktor um zwei Millimeter verkleinern.