Austin 24: Herberth Motorsport fährt unangefochtenen Sieg ein

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Herberth Motorsport hat in Austin seine Langstreckensaison siegreich abgeschlossen | © Creventic

Zielbewusst hat Herberth Motorsport die Erstausgabe des 24-Stunden-Rennens von Austin zu seinen Gunsten entschieden. Nach der Führung im Samstagssegment behauptete sich das Porsche-Gespann auch im entscheidenden Abschnitt. Gestartet von der Poleposition, musste Black Falcon mit Rang zwei vorliebnehmen.

Herberth Motorsport hat seine erfolgreiche Langstreckensaison mit einem weiteren Triumph gekrönt. Nach Siegen beim Auftakt der Creventic-Meisterschaft in Dubai sowie den Veranstaltungen in Zeltweg und Le Castellet hat der Porsche-Rennstall auch die Erstauflage des 24-Stunden-Rennens von Austin gewonnen. Daniel Allemann, Ralf Bohn sowie Robert und Alfred Renauer stemmten schlussendlich die Trophäe empor.

Bereits nach dem ersten vierzehnstündigen Segment am Samstag behauptete Herberth Motorsport die einstweilige Führung auf dem Circuit of The Americas. Dank einer fehlerfreien Leistung am Sonntag errang das Porsche-Ensemble im zweiten, neunstündigen Abschnitt schließlich einen unangefochtenen Erfolg in der texanischen Kapitale. Zugleich erfocht Herberth Motorsport somit den Titel der kontinentalen Meisterschaft, den Creventic in diesem Jahr erstmals vergeben hat.

Ein entsprechendes Fazit zieht die Chefetage von Herberth Motorsport. „Wir haben in dieser Saison mehrfach Neuland beschritten und zahlreiche tolle Momente, aber auch einige Rückschläge erlebt“, lässt Teamchef Alfred Renauer in einer Pressemitteilung die zurückliegenden Monate Revue passieren. „Doch das Jahr mit einem Sieg zu beenden, ist einfach ein unglaubliches Gefühl.“

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Auch die Konkurrenten von Black Falcon schulterten am vergangenen Wocheneden ihren Erstauftritt jenseits des Atlantiks. Begonnen von der Poleposition, musste sich die Mercedes-AMG-Delegation letztlich mit dem Silberpokal bescheiden. Das Quartett Ben Keating, Jeroen Bleekemolen, Abdulaziz Al Faisal und Luca Stolz überquerte die Ziellinie nach der eintägigen Distanz mit einem Sechs-Runden-Rückstand.

Das Stockerl komplettierte die Mannschaft von Manthey-Racing, womit zwei Porsche-Rennställe bei der Siegerehrung zugegen waren. Beim Zieleinlauf fehlten „Steve Smith“, Randy Walls, Harald Proczyk und Dennis Olsen sieben Umläufe zum Siegergespann. In der Amateurwertung obsiegte wiederum Car Collection Motorsport. Die Audi-Equipe rekrutierte sich aus Johannes Kirchhoff, Gustav und Max Edelhoff, Elmar Grimm sowie Ingo Vogler.

Die 24-Stunden-Serie der Creventic-Organisation legt nun eine kurze Winterpause ein. Die Unterbrechung erstreckt sich lediglich über zwei Monate, weil schon am zweiten Januarwochenende bereits das 24-Stunden-Rennen von Dubai auf dem Fahrplan steht. Gemäß der provisorischen Teilnehmerliste für die Kraftprobe am Persischen Golf hat die Anzahl der Meldungen bereits die Marke von achtzig Einschreibungen überschritten.