ADAC GT Masters: Land Motorsport plant Fortsetzung des Engagements

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Land Motorsport ist auch im nächsten Jahr mit von der Partie | © Julian Schmidt

Land Motorsport hat mitgeteilt, sein Programm im ADAC GT Masters fortzuführen. Die Ambition: Nach der gescheiterten Titelverteidigung wolle das Audi-Gespann wieder die Meistertrophäe erringen. Derweil habe die Mannschaft um Wolfgang Land bereits mit „vielversprechenden Talenten“ eine Probefahrt durchgeführt.

Geradezu beiläufig hat Land Motorsport angekündigt, sein Engagement im ADAC GT Masters weiterzuführen. Nach dem Titelgewinn in der Debütsaison sowie der Vizemeisterschaft in diesem Jahr wolle das Audi-Gespann abermals um die Meistertrophäe der nationalen Sprintserie konkurrieren. Bislang nennt Teamchef Wolfgang Land noch keinerlei Einzelheiten, seine Mannschaft stehe aber bereits im Dialog mit potenziellen Piloten.

Parallel zu den regulären Wettbewerben wolle Land Motorsport auch in der Wertung für Nachwuchsfahrer Erfolge erzielen. „Wir haben schon mit vielversprechenden Talenten getestet“, bestätigt Land in einer Pressemitteilung, welche die zurückliegende Saison resümiert. „Ich denke, wir werden gut aufgestellt sein, um wieder in der Fahrer-, Team- und Junior-Wertung ein ernstes Wort bei der Titelvergabe mitreden zu können.“

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Die gescheiterte Titelverteidigung führt Land unterdessen auf Startschwierigkeiten bei den ersten Läufen zurück. „Wir waren zu Saisonbeginn leider nicht schnell genug und haben unseren Fahrern nicht das beste Auto zur Verfügung gestellt“, räumt Rennstall-Leiter Land in seiner Analyse ein. „Dazu kam auch Pech durch Unfälle oder technische Defekte, weshalb wir Punkte haben liegenlassen.“

Anschließend habe seine Truppe zwar die Zwischenfälle zu kompensieren vermocht, jedoch reichten die Ergebnisse nicht zum neuerlichen Titelgewinn. „Aber wir haben nicht aufgegeben und das Team wusste immer, was es machen musste, um wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren“, betont Land. „In Zandvoort haben wir dann unseren ersten Sieg geholt. Und auch bei den letzten Saisonläufen lief es gut. Mit neun Podestplätzen hatte am Ende kein anderes Team so viele wie wir.“