IGTC: SRO sagt die Zwölf Stunden von Sepang ab, Audi gewinnt Titel

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Die Zwölf Stunden von Sepang finden nicht statt, womit Audi als Meister feststeht | © SRO

Knapp einen Monat vor dem Start der Zwölf Stunden von Sepang, dem Finale der International GT Challenge, hat die SRO das Rennen abgesagt. Der Grund ist ein zu geringes Interesse möglicher Starter. Damit erringt Audi den Herstellertitel, während Markus Winkelhock die Fahrerwertung gewinnt.

Das Finale der International GT Challenge findet nicht statt. Die SRO hat die Zwölf Stunden von Sepang abgesagt. In einer Pressemitteilung verkündete der Veranstalter, dass nur knapp ein Dutzend Fahrzeuge genannt waren.

In den beiden vorausgegangenen Jahren waren mindestens zwanzig Autos mit von der Partie. Daher plante die Gruppe rund um Stéphane Ratel auch in diesem Jahr mit einer ähnlichen Beliebtheit seitens der Hersteller und Mannschaften. Diese blieb jedoch aus.

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„Es war eine sehr schwierige Entscheidung. Natürlich wollen wir niemals eine Veranstaltung absagen. Doch wir sind realistisch genug, dass sich in den nächsten sechs Wochen nicht viel an den Starterzahlen geändert hätte,“ erklärt Benjamin Franassovic, Generaldirektor der Zwölf Stunden von Sepang. „Mit dem gesunkenen Interesse hätten wir kein spannendes Spektakel ausrichten können, welches einem Finale gerecht wäre.“

Damit gewinnt Audi wie im Vorjahr die Herstellerwertung. Auch der Fahrertitel wurde von den Ingolstädtern eingeheimst. Hierfür zeigte sich Markus Winkelhock verantwortlich. Im kommenden Jahr umfasst die International GT Challenge wie gewohnt die Zwölf Stunden von Bathurst, die 24 Stunden von Spa und die Acht Stunden von Laguna Seca. Das Zwölf-Stunden-Rennen in Sepang wird durch die Zehn Stunden von Suzuka ersetzt.