VLN: Manthey-Racing gewinnt das Saisonfinale

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Manthey Racing beendete eine überaus erfolgreiche Saison mit einem erneuten Gesamtsieg | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Manthey-Racing hat das letzte VLN-Rennen in diesem Jahr gewonnen. Frédéric Makowiecki und Lars Kern behielten bei Mischbedingungen die Oberhand gegenüber der Konkurrenz und kreuzten die Ziellinie an führender Position. Das Podium vervollständigen Black Falcon und Phoenix Racing. Derweil ist Michael Schrey durch den TCR-Klassensieg Meister.

Die VLN-Saison 2017 ist Geschichte. Im letzten Rennen des Jahres triumphierte erneut Manthey-Racing, das eine überaus erfolgreiche Saison damit krönend beenden konnte. Frédéric Makowiecki und Lars Kern kreuzten die Ziellinie als Erste und machten damit den Sieg im Finale perfekt. Gute fünfzig Sekunden dahinter kam Black Falcon ins Ziel, während weitere zwanzig Sekunden dahinter Phoenix Racing das Podium komplettierte.

Während für Black Falcon Maro Engel, Hubert Haupt und Erik Johansson hinter dem Lenkrad rotierten, wechselten sich Frank Stippler, Robin Frijns und Christian Mamerow für Phoenix Racing ab. Bereits vom Start weg konnte das Manthey-Racing-Duo die Führung für sich verbuchen. Im weiteren Rennverlauf wechselte die Führung immer wieder, während die spätere Podiumsbesetzung sich schnell als Favoriten um den Gesamtsieg herauskristallisierte.

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In den finalen Umläufen spitzte sich dann der Kampf um den Sieg noch einmal zu. Der an zweiter Position liegende Black-Falcon-Silberpfeil holte mehrere Sekunden pro Runde auf den führenden Manthey-Porsche auf. Einen tatsächlichen Kampf gab es dann allerdings nicht mehr, da der Mercedes in der letzten Runde noch einmal einen kurzen Tankstopp für die letzte Runde einlegen musste. Damit war der Weg zum Sieg für Manthey-Racing geebnet.

Michael Schrey wird Meister

An vierter Stelle überquerten Klaus Bachler und Romain Dumas die Ziellinie und verpassten somit für Falken Motorsports das Podium knapp. Platz fünf sicherten sich Connor De Phillippi und Christopher Mies für Land Motorsport im Audi R8 LMS. Für das deutsch-amerikanische Duo wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, doch ein Reifenschaden warf das Team weiter zurück. Sven Müller, Norbert Siedler und Doppelstarter Frank Stippler beendeten im Frikadelli-Racing-Porsche das Rennen auf dem sechsten Platz.

Platz sieben stand am Ende für Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Georg Weiss im Wochenspiegel-Team-Monschau-Ferrari zu Buche, während Jordan Tresson und Jonathan Hirschi im Walkenhorst-BMW auf dem achten Rang folgten, unmittelbar vor den Teamkollegen Claudia Hürtgen, Peter Posavac und Alex Lambertz. Die ersten zehn vervollständigten Björn Grossmann, Fabio Leimer und Simon Trummer im Octane-126-Ferrari.

Die Meisterschaft hat mit seinem Klassensieg Michael Schrey dingfest gemacht. Damit ist Schrey der erste Fahrer seit Dirk Adorf, dem es gelingt eine Meisterschaft zu verteidigen. Und somit verabschiedet sich die VLN in eine bekanntermaßen viel zu lange Winterpause. Während am 25. November noch die Siegerehrung für die Sieger und Klassensieger stattfindet, findet erste Rennaction unter der Flagge der VLN erst wieder im März statt, wenn die Eifel aus dem Winterschlaf erwacht ist.