Spa 12: Seat erringt Zweifachsieg, Uwe Alzen Automotive holt Bronze

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Seat ordnete sich schlussendlich vor der GT4-Fraktion ein | © Creventic

Die Creventic-Agentur hat an diesem Wochenende erstmals ein Zwölf-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps ausgetragen. Den Sieg trug die Seat-Delegation davon. Intern triumphierte LMS Racing über Red Camel Racing. Uwe Alzen Automotive erklomm mit dem Mercedes-AMG GT4 die unterste Podiumsstufe.

An diesem Wochenende gastierte die Creventic-Organisation mit zwei ihrer Meisterschaften erstmals in Spa-Francorchamps. Zum einen richteten die Veranstalter der 24-Stunden-Serie auf dem wallonischen Traditionskurs ein zweigeteiltes Zwölf-Stunden-Rennen für den Tourenwagen-Wettbewerb aus, zum anderen fand auch ein Zehn-Stunden-Wettstreit für Prototypen statt, welcher wiederum in zwei fünfstündige Segmente untergliedert war.

Letzten Endes reklamierte die Seat-Delegation einen Doppelerfolg für sich. Intern besiegte LMS Racing die Markenkollegen von Red Camel Racing. Die Siegertrophäe stemmten somit Kari-Pekka Laaksonen, Olli Kangas und Antti Buri empor, obwohl das finnische Dreigespann seinen Seat Leon TCR nur an zweiter Stelle über den Zielstrich beförderten. Als Führende erblickten Rik und Ivo Breukers – desgleichen im TCR-Tourenwagen – die Zielflagge.

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Allerdings sprachen die Sportkommissare wegen eines Überholmanövers während einer Code-60-Phase eine einminütige Zeitstrafe gegen das Seat-Doppel aus. Bei der halbtägigen Wettfahrt im Hohen Venn waren in der SP3-Wertung überdies auch GT4-Sportwagen startberechtigt. Daher nutzten Black Falcon, HTP Motorsport und Uwe Alzen Automotive diese Gelegenheit, um eine weitere Probefahrt mit dem Mercedes-AMG GT4 durchzuführen.

Uwe Alzen Automotive erficht Bronzemedaille

Uwe Alzen Automotive erklommen schlussendlich mit dem Quartett Mike Stursberg, „Christopher“ Tiger, Fabian Hamprecht und Christian Hohenadel die unterste Stufe des Stockerls. Demgegenüber ging Black Falcon seiner Chancen auf ein Podiumsresultat verlustig, als Saud Al Faisal, Alexander Toril, Miguel Toril und Adam Christodoulou aufgrund notwendiger Reparaturen einen zeitintensiven Boxenstopp einlegen mussten.

Die Idee eines zehnstündigen Rennens für Prototypen entfaltete dahingegen minimale Resonanz: Die Teilnehmerliste umfasste lediglich sieben Einschreibungen – darunter zwei Porsche-Renner des Modells 991 Cup von Speed Lover. Den Sieg trug letzthin Simpson Motorsport mit einem Ginetta-G57-Boliden davon. Am Lenkrad wechselten Rik Breukers, Andreas Laskaratos und Ben Tuck einander ab.

Die Tourenwagen-Riege der 24-Stunden-Serie hat ihre diesjährige Saison damit abgeschlossen. Den Titelgewinn beanspruchten letzten Endes Martin Byford, Alyn James und Daniel Wheeler mit achtzig Punkten. Das Ensemble pilotierte einen Honda Civic Type R für Synchro Motorsport. Derweil bestreiten die Wettbewerber der Prototypenserie ihr Finale auf dem Circuit of The Americas in Austin: ein dreigliedriges Neun-Stunden-Rennen mit dreistündigen Einzelsegmenten.