Langstrecken-WM: Ginetta akquiriert ersten Kunden, ByKolles testet

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ByKolles Racing unternahm eine Probefahrt in Budapest | © ByKolles Racing

ByKolles Racing testet in Budapest

Um die Fortentwicklung seines LMP1-Prototyps Enso-CLM-P1/01-Nismo weiterzutreiben, hat ByKolles Racing seine diesjährige FIA-WEC-Saison vorzeitig beendet. Zuletzt unternahm die Equipe eine Probefahrt auf dem Hungaroring in Budapest, um ein überarbeitetes Aerodynamikpaket sowie Modifikationen an der Mechanik zu testen. Am Lenkrad lösten die Stammpiloten Dominik Kraihamer und Oliver Webb einen ab.

Die Prüffahrt auf dem ungarischen Rundkurs verbuchte ByKolles Racing als Erfolg. „Unsere neuesten Entwicklungen haben genau jene Fortschritte gebracht, die wir uns von ihnen erwartet hatten“, bekräftige Einsatzleiter Boris Bermes in einem Presseschreiben. „Wir konnten viele Testrunden absolvieren, viele Erkenntnisse gewinnen und neue Ideen für die nächsten Entwicklungsschritte sammeln.“

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Zudem war ByKolles Racing imstande, bei verschiedenen Bedingugen zu proben. „Auch das Wetter spielte uns in die Karten“, ergänzt Bermes. „Wir konnten jeweils einen Tag bei trockenen und bei nassen Bedingungen absolvieren. Das war wichtig, um die Einstellungen unter verschiedenen Streckenzuständen überprüfen zu können.“ Während der kommenden Wochen wolle ByKolles Racing weitere neue Komponenten verbauen.

Aston Martin erteilt langfristige GTE-Zusage

Aston Martin Racing hat sich bis auf Weiteres zur GTE-Pro-Kategorie der Langstrecken-WM und des 24-Stunden-Rennens von Le Mans bekannt. Nach seiner Bestätigung, sich auch in den kommenden vier Jahren werksseitig zu engagieren, betonte AMR-Firmenchef Andrew Palmer gegenüber Auto: Solange Palmer seine derzeitige Position bekleidet, werde die britische Traditionsmarke auch in der GTE-Klasse antreten.

FIA segnet Supersaison der Langstrecken-WM ab

Ende September konferierte der FIA-Weltrat in Paris. Auf der Tagesordnung stand auch die Supersaison der Langstrecken-WM, deren Kalender der Automobilverband abnickte. Die Doppelveranstaltung in Sebring umfasst demnach ein Zwölf-Stunden-Rennen der IMSA SportsCar Championship sowie ein Langstreckenwettstreit über die Distanz von 1 500 Meilen für die Teilnehmer der FIA World Endurance Championship.

Steigt Oreca in die LMP1-Klasse auf?

In Ansehung der Planungen hinsichtlich der Supersaison trägt sich Oreca mit dem Gedanken, einen Prototyp für die LMP1-Oberklasse zu konstruieren. Allerdings harrt der französische Konstrukteur im Augenblick der Bekanntgabe des künftigen Regulariums für Privatiers. „Selbstverständlich wollen wir als Rennfahrzeugbauer dies gerne tun“, kehrt der Technische Direktor David Floury gegenüber Sportscar365 hervor. „Wir müssen allerdings noch einige Vorgaben abwarten, ehe wir uns dahingehend orientieren.“