Hockenheim: Grasser Racing gewinnt nach Strafe gegen Team Schnitzer

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Rolf Ineichen und Christian Engelhart erleben einen versöhnlichen Saisonabschluss | © Gruppe C

Rolf Ineichen und Christian Engelhart haben das Saisonfinale des ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring für Grasser Racing gewonnen. Den Sieg erbten sie von Nicky Catsburg und Philipp Eng, die nach dem Rennen mit einer Durchfahrtsstrafe aufgrund einer verursachten Kollision belegt wurden.

Grasser Racing hat das Saisonfinale des ADAC GT Masters in Hockenheim gewonnen. Die siegreiche Mannschaft formiert sich aus Christian Engelhart und Rolf Ineichen. Das Duo überquerte mit seinem Lamborghini die Ziellinie an zweiter Stelle, der führende Schnitzer-BMW wurde jedoch direkt nach Rennende mit einer Durchfahrtsstrafe belegt.

Bis in die letzten Runde hinein bestimmten Philipp Eng und Nicky Catsburg das Renngeschehen. Von der Poleposition gestartet, konnten sie ihre Führung bis kurz vor Schluss behaupten. Robert Renauer (Herberth Motorsport) versuchte mit einem späten Angriff, noch den Sieg zu erobern. Beim Anbremsen in die zweite Spitzkehre ließ sich Catsburg jedoch weit heraustragen und Renauer so in die Mauer gedreht.

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Dieses Manöver quittierte die Rennleitung postwendend mit einer Durchfahrtsstrafe. Mit diesen Geschehnissen erbte Ineichen plötzlich die Führung, nachdem er sich im zweiten Stint dem abermals stark aufgelegten Meister Jules Gounon (Callaway Competition) erwehren musste. Der Franzose beendete damit das Finale auf Rang zwei und beförderte Teamkollege Daniel Keilwitz noch auf den Vizemeisterrang.

Platz drei holen Jeffrey Schmidt und Christopher Haase, die von vielen Zwischenfällen im Rennen profitiert haben. Da die Teamkollegen Christopher Mies und Connor de Phillippi aber nur auf der achten Stelle das Ziel erreicht haben, geht auch die Teammeisterschaft an Callaway Competition. Eng, welcher bis gestern noch Meisterschaftsambitionen hatte, und Catsburg wurden schließlich als Dreizehnte gewertet.