VLN: Regelaufseher ändern Balance of Performance nicht

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Keine Korrekturen an der Balance of Performance | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Die Technikkommissare der VLN-Langstreckenmeisterschaft haben beschlossen, die Balance of Performance für das ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen nicht anzupassen. Allerdings deutet das Bulletin auf das baldige Debüt eines japanischen Sportwagens an diesem Wochenende hin.

Nach mehrmonatiger Diskontinuität haben die Regelaufseher der VLN-Langstreckenmeisterschaft die Entscheidung getroffen, die Balance of Performance für das ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen nicht zu modifizieren. Die Fahrzeugeinstufungen der Klassen SP9, SP10, SPX und SP-Pro unterscheiden sich somit nicht von den Konfigurationen des Laufes am ersten Septemberwochenende.

Dahingegen deutet die Balance-of-Performance-Tabelle auf das Debüt eines japanischen Fabrikats hin. Absolviert der Nissan GT-R Nismo GT3 der nächsten Generation beim siebenten VLN-Lauf seinen ersten Einsatz unter Wettbewerbsbedingungen? Zumindest schreibt das Bulletin die derzeitigen Parameter fest: 1 325 Kilogramm Mindestgewicht, ein maximales Kraftstoffvolumen von 124 Litern, eine Füllmenge von 121 Litern, zwei Restriktoren à 34,5 Millimeter sowie ein Leistungslimit von 525 Pferdestärken.

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Im bisherigen Saisonverlauf schnitt die Marke Porsche bislang am erfolgreichsten im Gesamtklassement ab. Manthey-Racing gewann nicht nur die beiden Läufe in Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, sondern auch den sechsstündigen Ruhrpokal. Überraschenderweise triumphierte WTM Racing nach dem Saisonhöhepunkt in der Eifel mit seinem Ferrari 488 GT3. Überdies reüssierten auch Land Motorsport mit Audi und Falken Motorsports mit BMW.

Nachträgliche Ergänzung: Der Mercedes-AMG GT3 startet an diesem Wochenende erstmals mit FIA-Geometrie in der VLN-Langstreckenmeisterschaft, wodurch sich die Dimension des Luftmengenbegrenzers ändert. Anstatt zweier Restriktoren mit einem Durchmesser von 32,6 Millimetern beträgt dieser nunmehr 34,5 Millimeter. Aus dieser Differenz resultiert wiederum ein Leistungsplus von elf Pferdestärken. Dies ist im offiziellen Bulletin allerdings nicht als Änderung der Balance of Performance markiert.