Mercedes-AMG Project ONE: „Das erste Formel-1-Auto mit Straßenzulassung“

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Auf der IAA in Frankfurt am Main fällt erstmals das Licht der Öffentlichkeit auf den Mercedes-AMG Project ONE. Die Konzeption des Hypersportwagens fußt auf den Erkenntnissen der Formel-1-Entwicklungen und gewähre eine Ausblick auf künftige Hybridprojekte der Marke aus Stuttgart-Affalterbach.

Das Showcar verfügt über V6-Turbomotor mit nur 1,6 Litern Hubraum und Direkteinspritzung, der Antrieb erfolgt über die Hinterachse. Im Zusammenwirken mit dem Elektroantrieb leistet der Zweisitzer in Summe über tausend Pferdestärken. Die Beschleunigung von null auf zweihundert Kilometer pro Stunde soll binnen sechser Sekunden gelingen. Die Endgeschwindigkeit erreicht der Renner bei ungefähr dreihundertfünfzig Kilometer pro Stunde.

Die elektrische Reichweite beträgt fünfundzwanzig Kilometer, wobei das Hybridsystem die Rekuperation mittels Lithium-Ionen-Batterie vornimmt. Die Kraftübertragung vollstreckt ein Acht-Gang-Getriebe, wobei der Fahrer den Schaltvorgang entweder manuell mittels Schaltwippen vornehmen oder diese Aufgabe an die Automatik überantworten kann. Die gesamte Konstruktion nebst des Interieurs ziele überdies ausnahmslos auf Funktionalität ab.

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Der Mercedes-AMG Project ONE sei „das erste Formel-1-Auto mit Straßenzulassung“. „Motorsport ist für uns kein Selbstzweck. Unter maximalem Wettbewerb entwickeln wir Technologien, von denen später auch unsere Serienfahrzeuge profitieren. Erfahrungen und Erfolge aus drei Konstrukteurs- und Fahrer-Weltmeisterschaften nutzen wir jetzt, um Formel-1-Technologie erstmals auf die Straße zu bringen“, erklärt Dieter Zetsche, Vorsitzender des Daimler-AG-Vorstands.