Mexiko-Stadt: Porsche kontrolliert Eröffnungstraining

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Porsche dominierte das Auftakttraining Mexiko-Stadt | © Porsche

Im Eröffnungstraining der Langstrecken-WM in Mexiko-Stadt agierte Porsche federführend. Auf abtrocknendem Asphalt beanspruchte die Werksmannschaft aus Stuttgart-Zuffenhausen die Plätze eins und zwei. Im letzten Durchgang arbeite sich Toyota zumindest auf eine Sekunde heran.

Die Porsche-Werksdelegation hat das Auftakttraining der Langstrecken-WM in Mexiko-Stadt mehr oder minder dominiert. In seinem raschesten Umlauf durchquerte André Lotterer das Autódromo Hermanos Rodríguez innerhalb von 1:27,026 Minuten. Seinem Stallgefährten Earl Bamber, welcher sich an zweiter Stelle im Gesamtklassement einordnete, notierte die Zeitnahme wiederum einen Rückstand von 0,649 Sekunden.

Widerpart Toyota musste dahingegen mit den Plätzen drei und vier vorliebnehmen. Obwohl sich Mike Conway in seinem allerletzten Versuch nochmals verbesserte, trennten den TMG-Athleten schlussendlich 1,003 Sekunden vom Klassenprimus des ersten Trainingssegmentes. Markenkollege Sébastien Buemi war zuvor beinahe gleichauf. In der Endabrechnung betrug das Delta zur Referenzmarke nichtsdestoweniger 2,105 Sekunden.

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Zu Anfang herrschten noch nasse Streckenbedingungen auf dem vier Kilometer messenden Rundkurs in der Kapitale Mexikos. Mit Fortdauer der neunzigminütigen Trainingssitzung trocknete der Asphalt jedoch peu á peu ab. Letztlich bewegten sich die Rundenzeiten annäherungsweise auf dem Niveau des Vorjahres, zu den Spitzenwerten in der Qualifikation fehlten allerdings noch ungefähr zwei bis drei Sekunden.

Ferrari und Porsche fahren Bestzeit in den GTE-Ligen

In der LMP2-Kategorie arbeite sich wiederum Signatech-Alpine empor auf Platz eins der Trainingswertung. Nicolas Lapierre erzielte eine Bestzeit von 1:34,556 Minuten. Die nachfolgenden Ränge bezog die Abordnung von Rebellion Racing. Im innerbetrieblichen Zweikampf behauptete sich Mathias Beche gegenüber Bruno Senna, die sich um 0,376 Sekunden respektive 0,657 Sekunden geschlagen geben mussten.

Ein austariertes Kräfteverhältnis zwischen den Konstrukteuren obwaltete derweil in der GTE-Pro-Kategorie. Zuoberst: AF Corse. James Calado hievte seinen Ferrari-Sportwagen binnen 1:41,177 Minuten über die lateinamerikanische Piste. Porsche-Rivale Frédéric Makowiecki verfehlte die Bestzeit allerdings nur um 0,076 Sekunden. Dahinter reihte sich Aston Martin ein. Nicki Thiim lag 0,196 Sekunden zurück.

In der GTE-Am-Liga war die Marke Porsche obenauf. Matteo Cairolo erzielte für Proton Racing die schnellste Rundenzeit im Autódromo Hermanos Rodríguez. Die Uhr stoppte bei 1:42,469 Minuten. Die Markenkollegen von Gulf Racing wurden Zweite. Benjamin Barker verbuchte einen Abstand von 0,107 Sekunden. Die zweite Trainingseinheit findet am Samstag um 9.30 Uhr Ortszeit statt, was 16.30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit entspricht.