Blancpain GT in Budapest: Rowe Racing zieht einen Sechser zurück

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Rowe Racing startet mit nur einem Fahrzeug auf dem Hungaroring | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Rowe Racing reist mit nur einem BMW M6 GT3 nach Budapest zum Halbfinale des Blancpain Sprint Cups. Der Grund hierfür ist der Unfall des Fahrzeugs mit der Startnummer neunundneunzig beim Sechs-Stunden-Rennen der VLN am vergangenen Wochenende.

Rowe Racing muss gezwungenermaßen sein Zwei-Wagen-Gespann um ein Gefährt für die Blancpain-GT-Runde in Budapest verkleinern. Dem Team aus Sankt Ingbert reichten die zwei Tage Reparaturzeit nach dem Unfall beim Sechs-Stunden-Rennen der VLN-Langstreckenmisterschaft bis zur Abreise nach Ungarn nicht aus, um das beschädigte Auto wieder einsatzfähig zu machen.

Daher startet der BMW-Rennstall mit nur einem M6 GT3 beim Halbfinale des Sprintwettbewerbs der SRO. Aber auch auf der Fahrerseite muss die Mannschaft von Hans-Peter Naundorf eine Änderung vornehmen. Stammfahrer des Fahrzeugs mit der Startnummer achtundneunzig, Jesse Krohn, startet in der IMSA-Meisterschaft für Turner Motorsport. Den vakanten Platz an der Seite von Markus Palttala nimmt Philipp Eng ein, der normalerweise auf dem Schwesterfahrzeug genannt ist.

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„Wir hoffen, dass die BoP in diesem Jahr in Budapest besser passt und wir um die Top-Ten-Plätze ein Wörtchen mitreden können. Budapest ist auf jeden Fall eine Reise wert, weil die Stadt sehr schön ist und die ungarischen Fans sehr enthusiastisch sind. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll und verlangt den Fahrern viel ab, besonders wenn – wie voraussichtlich am Wochenende wieder – die Temperaturen hoch sind“, kommentiert Naundorf.