VLN: Veranstalter vermeldet Teilnehmeranstieg zum Ruhrpokal

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172 Teams haben sich für den Ruhrpokal eingeschrieben | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Die Veranstaltergemeinschaft hat die Starterliste für das Sechs-Stunden-Rennen an diesem Wochenende veröffentlicht. Demnach umfasst das Teilnehmerfeld beim Ruhrpokal insgesamt 172 Sport- und Tourenwagen, womit die Anzahl der Nennungen wieder ansteigt.

Zur Saisonhalbzeit steigen die Teilnehmerzahlen der VLN-Langstreckenmeisterschaft wieder. Für den sechsstündigen Ruhrpokal an diesem Wochenende hat die Veranstaltergemeinschaft insgesamt 172 Einschreibungen entgegengenommen. Somit verbuchen die Organisatoren eine Nennungszunahme von vierundzwanzig Meldungen gegenüber dem vierten Wertungslauf auf der Nürburgring-Nordschleife.

Allein in der SP9-Spitzenklasse verdoppelt sich Anzahl der Teilnehmer beinahe. Sechzehn GT3-Gespanne treten somit beim Sechs-Stunden-Renne auf dem Eifelaner Traditionskurs an. Falken Motorsports, Schubert Motorsport und Rowe Racing bestreiten die fünfte Saisonbegegnung mit jeweils einem BMW M6 GT3, die Markenkollegen von Walkenhorst Motorsport starten gewohnheitsgemäß mit zwei Sechsern und einem BMW Z4 GT3.

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Die Porsche-Sektion fügt sich zusammen aus Manthey-Racing und Frikadelli Racing, welche mit einem Zwei-Wagen-Gespann zugegen sind, wohingegen Falken Motorsports nur einen Neunelfer einsetzt. Black Falcon, Haribo Racing und Landgraf Motorsport repräsentieren die Marke Mercedes-AMG mit jeweils einem Silberpfeil. Audi delegiert Phoenix Racing und Land Motorsport in die Vulkaneifel, während das Wochenspiegel-Team Monschau mit seinem Ferrari 488 GT3 fehlt.

Mercedes-AMG GT4 debütiert auf der Nordschleife

Derweil gibt der Mercedes-AMG GT4 in der SPX-Liga sein Debüt unter Wettbewerbsbedingungen. Den Einsatz leiten Uwe Alzen Automotive und Black Falcon, die beide einen Prototyp des Kundensportmodells einsetzen. Einziger Konkurrent: Manthey-Racing mit dem Porsche MR Cayman GT4 CS, da das Team McChip-DKR aufgrund eines Unfalls beim zurückliegenden Saisonlauf auf einen Start mit dem Renault R. S. 01 verzichten muss.

Unterdessen plant Mercedes-AMG weitere Einsätze mit dem GT4-Sportwagen, jedoch nicht ausschließlich auf der Nordschleife des Nürburgrings. „Bevor wir die ersten Mercedes-AMG GT4 ausliefern, werden wir noch einige solcher Testfahrten unter Rennbedingungen durchführen“, erklärt Kundensportleiter Stefan Wendl in einer Pressemitteilung. „Nicht nur auf der Nordschleife, sondern auch international und das mit verschiedenen Testteams.“

Das das Herstellerspektrum erstreckt sich beim Ruhrpokal über die Sechs-Stunden-Distanz über annäherungsweise zwanzig Fabrikate. Die Marken der weiteren Klassen: Porsche, Aston Martin, Lexus, BMW, Ferrari, Nissan, Renault, Toyota, Subaru, Audi, Seat, Opel, Mini, Volkswagen, Honda und KTM. Dabei befinden sich die Markenpokale mit exakt sechzig Wettbewerben in der Mehrheit.

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