Spa 24: Team AKKA ASP behält die Oberhand in der Nachtqualifikation

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AKKA ASP beendet die Qualifikation als Erster | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Zwar war Connor De Phillippi der schnellste Pilot in der Nachtqualifikation, doch zur Bestzeit in der kombinierten Wertung hat es nicht gereicht. Diese hielt weiterhin Raffaele Marciello, der für das Mercedes-AMG-Team AKKA ASP startet. Insgesamt waren die ersten sechsunddreißig Fahrzeuge innerhalb einer Sekunde.

Das Team AKKA-ASP darf in die morgige Super-Pole-Qualifikation als Letzter starten. Der Grund für dieses Privileg ist die Bestzeit aus der kombinierten Wertung beider Qualifikationssitzungen zum 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps. Für den Bestwert sorgte der Mercedes-AMG-Pilot Raffaele Marciello. Die Rundenzeit des Italieners: 2:18,562 Minuten.

Connor De Phillippi beförderte seinen Audi R8 LMS des W Racing Teams auf den zweiten Rang. Bronze ging an Kaspersky Motorsport. Im Cockpit des Ferrari 488 GT3 wechseln James Calado, Giancarlo Fisichella und Marco Cioci einander ab. Insgesamt liefen beide Qualifikationseinheiten gesittet ab, und es gab recht wenige Zwischenfälle. Dennoch musste bereits nach fünf Minuten die Nachqualifikation unterbrochen werden.

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Matthew Parry hatte auf seiner ersten schnellen Runde einen Reifenschaden vorne links im Streckenbereich Eau Rouge und Radillion und schlug heftig frontal in die Reifenstapel ein. Sein Nissan GT-R Nismo GT3 wurde stark beschädigt, und es ist fraglich, ob dieses Auto am Samstag in der Startaufstellung steht.

Knapp nach dreiundzwanzig Uhr erlebte der erste Favorit auf den Gesamtsieg einen Rückschlag. Der Bentley von Oliver Jarvis, Guy Smith und Steven Kane war in La Source ausgerollt. Der Continental GT3 verfügte über keinen Vortrieb mehr. Kurze Zeit später wurde eine Full-Course-Yellow-Phase ausgerufen, da sich ein Ferrari aus der Amateurwertung tief ins Kiesbett eingegraben hatte.

Hohe Ausgeglichenheit im gesamten Feld

Beim Versuch, in den Bereich der besten Zwanzig vorzudringen, musste Werkspilot Sven Müller einen der Porsche 911 GT3 R aus dem Hause Herberth Motorsport in Les Combes abstellen. Auch beim Fahrzeug aus Zuffenhausen gab es keinen Vortrieb mehr.

Rang vier in der zusammengefügten Wertung ging ebenfalls an das Team AKKA-ASP – mit der Besatzung Daniel Juncadella, Felix Serralles und Tristan Vautier. Position fünf ging an den besten Bentley. Am Steuer des Continental GT3 wechseln sich Andy Souček, Maxime Soulet und Vincent Abril ab. Auf dem Gesamtrang sechs wurde der Lamborghini von Grasser Racing gewertet, der die freien Trainingssitzungen bestimmt hatte.

Das Bentley-Team Abt schaffte es, das gelb-schwarze Dickschiff auf die siebente Position zu hieven. Die Kutscher des Gefährts: Jordan Lee Pepper, Christer Jöns und Nico Verdonck. Als bestes Fahrzeug der Pro-Am-Wertung wurde der Aston Martin von Oman Racing auf Position acht abgewinkt. Für diese Zeit zeigte sich Johnny Adam verantwortlich.

Der verbliebene Nissan des RJN-Teams erklomm den neunten Platz. Alex Buncombe, Lucas Ordóñez und Katsumasa Chiyo drehen am Volant von Godzilla. Komplettiert wurden die schnellsten Zehn von HTP Motorsport. Jimmy Eriksson, Maximilian Buhk und Franck Perera kutschierten als Zehntschnellste ihren Mercedes-AMG GT3 durch die Ardennen.