Spa 24: Team AKKA ASP fährt vorläufige Qualifikationsbestzeit

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Mercedes-AMG positionierte sich vorerst in Front | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Im ersten Qualifikationssegment zu den 24 Stunden von Spa-Francorchamps ist Mercedes-AMG die vorläufige Bestzeit gefahren. Obenauf: das Team AKKA-ASP mit Michael Meadows, Raffaele Marciello und Edoardo Mortara. Ein schwerer Unfall Kamui Kobayashis führte zum vorzeitigen Abbruch der Sitzung.

Nach dem ersten Qualifikationsabschnitt zum 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps beansprucht Mercedes-AMG im provisorischen Klassement die Führungsposition. Das Team AKKA-ASP reihte sich mit der Besatzung Michael Meadows, Raffaele Marciello und Edoardo Mortara an vorderster Stelle ein. Die Referenzzeit für das Zeitfahren in der Dunkelheit: 2:18,562 Minuten.

Demgegenüber mussten sich die werksunterstützten Stallgefährten Felix Serralles, Daniel Juncadella und Tristan Vautier vorerst mit dem vierten Platz bescheiden. Die Differenz zu den internen Widersachern betrug allerdings nur 0,187 Sekunden. Dazwischen: Audi und seine Werksmannschaft des W Racing Teams. Connor de Phillippi, Christopher Mies und Frédéric Vervisch positionierten sich mit einem Rückstand von 0,113 Sekunden auf Rang zwei.

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Indes leistete Ferrari den süddeutschen Konstrukteuren Widerpart. Die Roten beförderten sich mit Kaspersky Motorsport auf Platz drei. Am Lenkrad lösen Giancarlo Fisichella, Marco Cioci und James Calado einander ab. Das Delta zum Schnellsten des Qualifikationssegments: 0,151 Sekunden. Die besten Fünf komplettierten die Bentley Boys Andy Souček, Maxime Soulet und Vincent Abril, denen 0,260 Sekunden zur Bestmarke fehlten.

Unmittelbar vor dem regulären Ende der fünfundsiebzigminütigen Qualifikationssitzung auf dem Circuit de Spa-Francorchamps war die Renndirektion gezwungen, das Zeitfahren außerplanmäßig mit der roten Flagge abzubrechen. Der Grund: Kamui Kobayashi – an diesem Wochenende für Goodsmile Racing im Einsatz – war massiv in die Reifenbarriere der Kurve Raidillon eingeschlagen, trug aber keine schweren Verletzungen davon. Sein Mercedes-AMG GT3 ist dahingegen enorm beschädigt.

Nach einer halbstündigen Unterbrechung beginnt um 21.55 Uhr bereits die Nachtqualifikation, welche sich über zwei Stunden erstreckt. Über die endgültige Reihenfolge der Spitzengruppe entscheidet allerdings erst das Super-Pole-Einzelzeitfahren, das am Freitagabend um 19.30 Uhr zur Primetime stattfindet. Zugelassen sind die schnellsten Zwanzig der kombinierten Wertung beider Qualifikationssitzungen.