GT3-Sport: BMW Motorsport testet M6-Evolutionsstufe

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Der BMW M6 GT3 soll an Stehvermögen gewinnen | © BMW Presse

Zurzeit intensiviert BMW Motorsport die Weiterentwicklung seines GT3-Modells. Zuletzt unternahm der bayrische Konstrukteur mit dem Sechser eine Probefahrt auf dem Lausitzring – nebst Vergleich mit dem Vorgängermodell. Ziel sei eine Verbesserung der Fahrbarkeit sowie der Beständigkeit.

Um sich auch in Zukunft im internationalen GT3-Wettbewerb zu behaupten, fertigt BMW Motorsport zurzeit ein Evolutionspaket für sein Sechsermodell. Vornehmliches Ziel der Fortentwicklung sei die Fahrbarkeit für Amateure und Herrenfahrer zu erleichtern. Darüber hinaus beabsichtigt der Autobauer aus Münchner, ebenso die Standfestigkeit des BMW M6 GT3 zu verbessern.

Die Entwicklungsarbeit umfasste daher sowohl die Modifikation als auch den Austausch verschiedener Bauteile. Zur Stunde steht noch die abschließende Homologation durch den FIA-Automobilverband aus, aber der Verkauf der Evolutionsstufe erfolgt bereits zur nächstjährigen Saison. Damit solle der BMW M6 GT3 weiterhin „das Aushängeschild in der Produktpalette des BMW-Kundensports“ bleiben, betont Motorsportdirektor Jens Marquardt in einer Mitteilung.

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Eine direkte Gegenüberstellung beider Modellvarianten habe bei einer Probefahrt auf dem Lausitzring „äußerst vielversprechende“ Resultate zutage gefördert, bestätigt BMW Motorsport im selben Kommuniqué. „Die jüngsten Testfahrten am Lausitzring haben gezeigt, dass wir vor allem in Sachen Fahrbarkeit einen großen Schritt nach vorn gemacht haben“, bekräftigt Marquardt nach der Prüffahrt auf dem EuroSpeedway.

Am Lenkrad saß Werksfahrer Philipp Eng, welcher dem BMW M6 GT3 eine „wesentlich einfacher und angenehmer“ Fahrweise attestiert. „Die Tests mit dem neuen Evopaket für 2018 haben großen Spaß gemacht“, berichtet Eng. „Die Fahrbarkeit ist wirklich ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg. Glückwunsch an die BMW-Ingenieure, die mit dem Evopaket wirklich einen sehr guten Job gemacht haben.“