Lime Rock: Porsche 911 RSR feiert IMSA-Premierensieg

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Porsche siegte gleich mit beiden 911 RSR vor BMW | © Porsche

Beim achten Wertungslauf der IMSA-Meisterschaft konnte Porsche den ersten Sieg für den vor der Saison rund um erneuerten 911 RSR einfahren. Im Lime Rock Park trug der Autobauer aus Zuffenhausen einen souveränen Doppelsieg davon. Auch in der GTD-Wertung stand ein Porsche ganz oben auf dem Podest.

Beim IMSA-Gastspiel im Bundesstaat Connecticut mussten aufgrund der Streckenlänge die Fahrzeuge der Prototypen-Klassen pausieren. Eine Runde im Lime Rock Park ist nicht länger als 2 400 Meter. Folglich bot sich für die Hersteller der GTLM-Division die einmalige Gelegenheit, einen Gesamtsieg in der IMSA-Meisterschaft abzustauben. Porsche nutzte diese Ausgangssituation am besten aus und triumphierte mit beiden 911 RSR vor BMW.

Schon in der Qualifikation zeigten sich die Zuffenhausener stark aufgelegt. Porsche-Neuzugang Gianmaria Bruni verbuchte beim dritten Auftritt im RSR seine erste Poleposition für den deutschen Automobilhersteller. Eine reine erste Startreihe für Porsche wurde nur knapp durch den Ford-Piloten Richard Westbrook verhindert.

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Nach 181 Rennrunden – und alle ohne Neutralisierung – durften Dirk Werner und Patrick Pilet den ersten Erfolg für den Mittelmotor 911 RSR feiern. Die Teamkollegen Gianmaria Bruni und Laurens Vanthoor mussten sich mit dem zweiten Rang begnügen. Mit fast vierzig Sekunden Rückstand ergatterte BMW mit John Edwards und Martin Tomczyk den letzten Podestplatz.

Porsche-Sieg in der GTD

Jan Magnussen und Antonio Garciá hievten die beste Corvette auf den vierten Gesamtrang. Platz fünf ging an die von Position zwei losgefahrenen Ford-Piloten Westbrook und Ryan Briscoe. Bill Auberlen und Alexander Sims sicherten sich im zweiten BMW den sechsten Rang, während der siebente Platz an die zweite Ford-Besatzung mit Dirk Müller und Joey Hand ging. Die zweite Corvette verlor dreißig Runden durch einen zusätzlichen Reparaturstopp. An Ende stand für Oliver Gavin und Tommy Milner Rang zweiundzwanzig zu Buche.

Das perfekte Rennwochenende von Porsche wurde durch das Ergebnis der GTD-Division abgerundet. Park Place Motorsports durfte den ersten Saisonerfolg bejubeln. Am Steuer des 911 GT3 R wechselten sich Jörg Bergmeister und Patrick Lindsey ab. Paul Miler Racing verhinderte in der Klasse der GT3-Fahrzeuge einen ähnlichen Totalerfolg von Porsche.

Bryan Sellers und Matthew Snow pilotierten den zweitplatzierten Lamborghini Huracán GT3. Der Bronzerang ging an die Daytona-Sieger Alegra Motorsport. Daniel Morad und Patrick Long drehten hier am Volant des 911 GT3 R. Bereits in zwei Wochen geht es mit dem nächsten IMSA-Rennen auf der Road America in Elkhart Lake.