Zandvoort: Callaway Competition erkämpft Start-Ziel-Sieg

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Jules Gounon und Renger van der Zande gewannen den ersten Lauf in Zandvoort | © Gruppe C

Jules Gounon und Renger van der Zande haben für Callaway Competition den Samstagslauf des ADAC GT Masters in Zandvoort gewonnen. Dahinter platzierten sich Kelvin van der Linde und Markus Pommer einen der Aust-Audi s Indy Dontje und Marvin Kirchhöfer im Mercedes-AMG von HTP Motorsport.

Callaway Competition hat das ADAC-GT-Masters-Sonntagsrennen in Zandvoort gewonnen. Vom Start weg drückte Jules Gounon dem Sprintlauf seinen Stempel auf und behauptete die Führung. Dahinter folgten Luca Stolz im Mercedes-AMG GT3 des Teams Zakspeed und Markus Pommer im Audi R8 LMS von Aust Motorsport. Dieses Trio kämpfte bis zum Boxenstoppfenster um die Spitze beim zweiten Auslandsgastspiel des ADAC GT-Masters.

Dank eines früheren Stopps wurde das Lamborghini-Duo Ezequiel Perez Companc und Mirko Bortolotti auf den dritten Rang nach vorne gespült. Kurze Zeit später ging es einen Platz weiter nach vorne, weil die Zakspeed-Mannchaft zwei Zehntelsekunden zu kurz in der Boxengasse war. Folgerichtig musste Ludwig, der von Stolz übernommen hatte, eine Durchfahrtsstrafe antreten.

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Die Freude über die gewonnene Position hielt bei Bortolotti nicht allzu lange. Denn knapp eine Viertelstunde vor Schluss platzte bei dem Huracán GT3 in der Scheivlak-Kurve das linke Hinterrad. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit konnte der Italiener den Kampfstier nicht mehr bändigen und parkte ihn somit im Kiesbett. Um den giftgrünen Sportwagen zu bergen, musste das Safety Car ausrücken.

Ineichen und Engelhart betreiben Lamborghini-Schadensbegrenzung

Nach dem Restart fünf Minuten vor Schluss änderte sich an der Reihenfolge auf den vorderen Plätzen nichts mehr. Logischerweise gewann Callaway Competition vor Aust Motorsport. Auf einen starken dritten Rang schafften es Indy Dontje und Marvin Kirchhöfer im von HTP Motorsport eingesetzten Mercedes-AMG GT3.

Auch die Ränge vier und fünf wurden von Mercedes eingenommen. Vierte wurden Stefan Mücke und Sebastian Asch. Gesamtfünfte wurden Ludwig und Stolz. Der BMW von Schnitzer Motorsport sah als Sechster die Ziellinie. Hinter dem Steuer des M6 wechselten sich Nick Catsburg und Philipp Eng ab.

Rolf Ineichen und Christian Engelhart hielten für Lamborghini die Fahne hoch und wurden als Siebente das beste Lamborghini-Duo. Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller ergatterten für das Team 75 Bernhard den achten Rang. Die besten Zehn komplettierten Maximilian Götz und Patrick Assenheimer im zweiten Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport und vom HB-Racing-Duo Florian Spengler und Christopher Zanella.