IMSA: Team Penske spannt mit Oreca und HPD zusammen

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Das Team Penske kehrt zurück in die Sportwagenszene | © Porsche

Um einen DPi-Prototyp für die IMSA SportsCar Championship zu konstruieren, bündelt das Team Penske seine Kräfte mit HPD und Oreca. Als Entwicklungsbasis fungiert das LMP2-Modell 07. Da Sportwagenrennen ein „integraler Bestandteil“ der Mannschaftshistorie seien, habe Roger Penske stets eine Rückkehr in diesen Bereich angestrebt.

Das Team Penske kehrt zurück in den Langstreckensport. Um ihre Planungen zu verwirklichen, spannt die Equipe aus den Vereinigten Staaten mit der Honda-Motorsportabteilung HPD und Chassiskonstrukteur Oreca zusammen. Das Dreiergespann trägt sich mit dem Vorhaben, auf Basis des LMP2-Modells 07 einen Prototyp für die DPi-Kategorie der IMSA SportsCar Championship zu entwickeln.

Von alters her seien Sportwagenveranstaltungen ein „integraler Bestandteil“ in der Penske-Historie gewesen. Daher habe die Mannschaft stets das Ziel verfolgt, wieder in diese Branche zurückzukehren. „Aber dies erforderte starke und erfolgreiche Partner wie Honda und Acura“, hebt Teamchef Roger Penske in einer Pressemitteilung hervor. Innerhalb der Truppe herrsche bereits Euphorie, wieder ein IMSA-Rennen zu bestreiten.

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Zuletzt stemmte Penske Racing mit dem Porsche RS Spyder ein dreijähriges LMP2-Engagement in der Amerikanischen Le-Mans-Serie, richtete seinen Fokus sodann aber auf die IndyCar-Serie. Ein Konkurrent in der Liga der kleinen Prototypen: HPD mit dem ARX-Gefährt, dessen nachfolgende Evolutionsstufen Acura auch für die LMP1-Spitzenklasse homologierte. Allein in der ALMS-Meisterschaft errang Honda acht Titel, erfocht zudem zwei Klassensiege in Le Mans.

Indes fiebert Projektpartner Oreca dieser „wichtigen Herausforderung“ entgegen. „Die DPi-Klasse besitzt vielerlei Vorzüge“, betont Geschäftsführer Hugh de Chaunac in einem Kommuniqué. „Daher gehen wir dieses Projekt wirklich enthusiastisch an – insbesondere mit dem Team Penske. Dieser Prestigerennstall blickt auf eine großartige Geschichte und zahlreiche Preise. Mit der Beteiligung Hondas bedeutet dies für uns viele neue Verpflichtungen.“