Nürburgring: FIA ändert Balance of Performance in den GTE-Divisionen

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Aston Martin profitiert von der neuen Balance of Performance | © Maximilian Graf

Die Regelaufseher der Langstrecken-WM haben nach den 24 Stunden von Le Mans einige Detailanpassung an der Balance of Performance vorgenommen. Diese Änderung treffen sowohl Fahrzeuge aus der GTE-Pro-Wertung als auch Gefährte aus der Herrenfahrerriege. Profiteur ist Aston Martin.

In bereits anderthalb Wochen steht der nächste Lauf der Langstrecken-WM auf dem Programm. Dieser wird auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings ausgetragen. Um den Zuschauern einen noch engeren Kampf der GTE-Fahrzeuge als in Le Mans präsentieren zu können, haben die Regelhüter einige Fahrzeuge neu eingestuft.

Als Profiteur geht der Aston Martin aus der GTE-Pro-Klasse hervor. Das älteste Fahrzeug im Feld darf zwanzig Kilogramm ausladen und ist nun nur noch 1 188 Kilogramm schwer. Damit ist der Vantage nun siebzig Kilogramm leichter als das zweitleichteste Fahrzeug – der Porsche 911 RSR GTE. Zudem darf der britische Sportwagen den Luftmengenbegrenzer um 0,1 Millimeter auf nun 29,7 Millimeter erhöhen.

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Eine weitere Anpassung des britischen Gefährtes betrifft die Aerodynamik. Demnach darf der Gurney Flap am Heckflügel nur noch dreißg Millimeter breit sein. Außerdem wurde die Bodenfreiheit des Vantages auf fünfundvierzig Millimeter erhöht. Ford muss dagegen in seine GTE-Renner zwanzig zusätzliche Kilogramm verbauen. Porsche und Ferrari bleiben von den Änderung verschont.

Bei den Jahreswagen in der GTE-Am-Division müssen nur die Mechaniker von Aston Martin auf die neue Balance of Performance reagieren. Demzufolge wurde der Restrikor um 0,2 Millimeter auf neunundzwanzig Millimeter verkleinert. Zudem gelten die aerodynamischen Anpassung auch für das Gentlemen-Fahrzeug der Briten.