Langstrecken-WM: Formel E bewirkt Fahrerrochaden für den Nürburgring-Lauf

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Die Formel E setzt das LMP2-Fahrerkarussell in Gang | © Maximilian Graf

Bereits in zwei Wochen steht der nächste Wertungslauf der Langstrecken-WM auf dem Programm. Zeitgleich trägt die Formel E ein Rennen in New York aus. Daher sind viele Stammfahrer der FIA WEC verhindert und müssen von den Mannschaften adäquat ersetzt werden.

In diesem Jahr haben die Teams kaum Regeneratio̱nszeit nach der Nervenschlacht in Le Mans. Bereits vier Wochen nach dem Saisonhöhepunkt der Langstrecken-WM müssen die Teams in die Eifel an den Nürburgring reisen. Doch parallel zum vierten WM-Lauf findet der ePrix der Formel E in New York statt. Davon sind vor allem viele Fahrer aus der LMP2-Riege betroffen und müssen ihren Verpflichtungen in der Formel-Serie nachgehen.

Einer der zu ersetzenden Fahrer ist Alexander Lynn. Der junge Brite ist Teil des diesjährigen Aufgebots von TDS Racing und bestreitet zusammen mit Pierre Thiriet und Roman Russinow die Langstrecken-WM. Für den ehemaligen Macao-Grand-Prix-Sieger hat der französische Rennstall Ben Hanley verpflichtet.

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Manor muss ebenfalls eine Stelle neu besetzen. Jean-Éric Vergne startet gleichfalls in New York. Sein Ersatzmann ist Roberto Mehri. Darüber hinaus muss Rebellion Racing sogar auf zwei Stammkräfte verzichten. Für Nelson Piquet springt Luís Felipe Derani ein, wohingegen Nicolas Prost durch Filipe Albuquerque vertreten wird.

Doch nicht nur Teams aus der LMP2-Division sind betroffen. So kann AF Corse nicht auf Sam Bird zurückgreifen. An Stelle von Bird wird Toni Vilander den Ferrari 488 GTE mit der Startnummer einundsiebzig pilotieren. Unterdessen kann Toyota aus den Vollen schöpfen. Sowohl José María López als auch der aktuell Führende der Formel E Sébastien Buemi starten auf dem Nürburgring.

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