VLN: Wochenspiegel-Team Monschau gewinnt dritten Lauf

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WTM Racing war mit dem Ferrari auf der Nordschleife siegreich | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Das Wochenspiegel-Team Monschau hat den Sieg beim dritten VLN-Lauf davongetragen. Jochen Krumbach, Georg Weiss und Oliver Kainz setzten sich im Ferrari 488 GT3 gegen die Konkurrenz durch und verwiesen am Ende der Distanz Manthey-Racing und Land Motorsport auf die verbleibenden Podestränge. Für die Pole-Setter ging es nicht über den vierten Gesamtrang hinaus.

Der Sieger des vierten Wertungslaufs der VLN-Langstreckenmeisterschaft ist das Wochenspiegel-Team Monschau. Im Ferrari 488 GT3 wechselten sich Jochen Krumbach, Georg Weiss und Oliver Kainz hinter dem Volant ab und kreuzten am Ende der vierstündigen Distanz als Sieger die Ziellinie.

Mit einer knappen Minute Rückstand beendeten Otto Klohs, Mathieu Jaminet und Lars Kern im Porsche 991 GT3 R von Manthey-Racing das Rennen an zweiter Stelle, unmittelbar vor Jeffrey Schmidt und Michael Ammermüller im Audi R8 LMS von Land Motorsport, die das Podium somit vervollständigten.

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Vom Start weg konnten die Pole-Setter Steve Smith, Randy Walls und Sven Müller ihre Pole-Position noch in eine Führung ummünzen. Krumbach, der den Ferrari in der Startphase in einem Doppelstint um den Eifelkurs jagte, musste sich im ersten Rennabschnitt noch hinter den Pole-Settern einreihen. Im weiteren Rennverlauf ließ die Ferrari-Mannschaft jedoch nichts mehr anbrennen und beendete das Rennen an erster Stelle, während die Trainingsschnellsten sich mit dem vierten Rang begnügen mussten.

Renault R.S. 01 verliert Podiumsplatz durch nachträgliche Strafe

Ein turbulentes Rennen erlebten Michele di Martino, Heiko Hammel und Dieter Schmidtmann im einzigen Renault R.S. 01 im Feld. Bereits im Zeittraining zeigte die Besatzung, dass einiges an Potenzial im französischen Rennfahrzeug steckt, als die Truppe lange Zeit als führende gelistet waren. Auch im Rennen war die Truppe stets auf den vorderen Rängen zu finden. Eine Stop-and-Go-Strafe während dem Rennen warf das Trio zunächst aber aus den unmittelbaren Führungsplätzen hinaus.

Durch eine starke Rennpace arbeitete sich die Besatzung dennoch auf den dritten Gesamtrang im Ziel vor. Die Freude darüber währte jedoch nicht lange, denn nach dem Zieleinlauf erhielt das Team eine weitere, fünfundvierzigsekündige Zeitstrafe und musste damit den Podiumsplatz an Land Motorsport abgegeben. Gewertet wurde der Renault R.S. 01 letztendlich an siebenter Stelle.

Platz fünf holte Landgraf Motorsport, das beim heutigen Rennen den einzigen Mercedes-AMG GT3 an den Start stellten. Klaus Landgraf, Kai Riemer sowie Markus und Stefan Schmickler setzten sich damit gegenüber Walkenhorst-Motorsport durch, wo Peter Posavac, Alex Lambertz und Claudia Hürtgen im BMW Z4 GT3 an sechster Stelle die Ziellinie kreuzten.

Hinter dem nachträglich bestraften Renault beendete die Getspeed-Besatzung um Frank Kräling, Marc Gindorf und Christopher Brück den ADAC-ACAS-Cup, unmittelbar vor den Teamkollegen Alexander Mies, Tim Scheerbarth und Steve Jans. Die ersten Zehn vervollständigen Christian Menzel und Dmitriy Lukovnikov im Porsche von Rent2Drive Racing. Der nächste VLN-Lauf findet in zwei Wochen, am 8. Juli, statt.