Klaus Abbelen: „Schade, dass ab jetzt einige Topautos fehlen“

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Frikadelli Racing goutiert die derzeitige Balance of Performance | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Nicht nur das Publikum entlang der Nordschleife bedauert den VLN-Teilnehmerrückgang nach dem 24-Stunden-Rennen. Auch die Teams. „Sicher finde ich es etwas schade, dass ab jetzt einige Topautos fehlen werden“, meint Teamchef Klaus Abbelen. Die Ambition von Frikadelli Racing: ein Podestrang.

Nach dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring sinken alljährlich die Teilnehmerzahlen der VLN-Langstreckenmeisterschaft gegenüber den vorherigen Läufen. Diesen Umstand beäugt nicht nur das Publikum entlang der Nordschleife, sondern auch die Teams bedauern den Rückgang. „Sicher finde ich es etwas schade, dass ab jetzt einige Topautos fehlen werden“, meint Teamchef Klaus Abbelen in einer Pressemitteilung.

Gleichwohl ziele Frikadelli Racing beim dritten Saisonlauf an diesem Wochenende das bestmögliche Ergebnis an. „Letztlich aber ändert das für uns nichts: Wir konzentrieren uns auch weiterhin nur auf unser Rennen und werden das gleiche Tempo anschlagen wie immer“, betont Abbelen. „Wer unsere Konkurrenten sind, ist dabei egal.“ Die Ambition sei, mit der Profibesatzung auf das Gesamtpodium zu klettern.

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Mit dem semiprofessionellen Porsche-Ensemble wolle Frikadelli Racing wiederum unter die besten Drei der Pro-Am-Wertung zu fahren. Jenes rekrutiert sich aus dem Stammpersonal Sabine Schmitz, Andreas Ziegler sowie Abbelen selbst. Die Schwestermannschaft formieren dahingegen ausschließlich Alex Müller und Klaus Bachler, da Norbert Siedler seinen Verrichtungen im SRO-GT-Langstreckenpokal auf dem Circuit Paul Ricard nachgeht.

Überdies äußert sich Frikadelli Racing positiv hinsichtlich der Einstufung des Porsche-Neunelfers. „Wir haben unsere Porsche nach dem 24-Stunden-Klassiker komplett überholt und fühlen uns jetzt gut gerüstet, um die VLN-Saison fortzusetzen – zumal die Balance of Performance dem 911 GT3 R etwas entgegen gekommen ist“, meint Abbelen. Indes runden Thomas Leyherr und Herbert von Danwitz das Frikadelli-Racing-Aufgebot mit einem BMW M235i Racing Cup ab.