N’ring 24: Audi markiert erste Bestzeit

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Land Motorsport war am schnellsten beim Auftakt zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring | © Jochen Merkle

Kelvin van der Linde hat für Land Motorsport die erste Bestzeit beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring errungen. Der Südafrikaner blieb als einziger Pilot unter der 8:20-Minuten-Marke. Auf den Rängen dahinter folgten das W Racing Team und der Falken-Porsche. Der Mercedes-AMG von Haribo Racing war am Ende der Sitzung im wahrsten Sinne des Wortes im Blindflug unterwegs.

Die erste Trainingssitzung beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist nun Geschichte. Eigentlich standen einhundert Minuten auf dem Programm, bevor heute Abend eine vierstündige Einheit folgt. Doch aufgrund einiger Unfälle bei den 24 Stunden Classics musste das Training um zwanzig Minuten gekürzt werden.

Unbeeindruckt davon zeigte sich Land Motorsport. Die Mannschaft rund um Wolfgang Land setzte den ersten Richtwert für dieses Wochenende. Kelvin van der Linde benötigte für seinen schnellsten Umlauf lediglich 8:19,06 Minuten. Damit war er 6,077 Sekunden rascher als die Markenkollegen des W Racing Teams mit unter anderem René Rast und Frank Stippler am Steuer.

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Drittschnellstes Fahrzeug war der Porsche 991 GT3 R von Falken Motorsports. Martin Ragginger brauchte 7,374 Sekunden länger als van der Linde. Rang vier wurde ebenfalls vom W Racing Team eingenommen. Der Rückstand des zweiten belgischen R8-Gefährts betrug 7,661 Sekunden. Fünfte wurde das erste Fahrzeug des Teams Schnitzer. In diesem Cockpit war Marco Wittmann der flotteste Fahrer.

Die Positionen dahinter verteilten sich wie folgt: Christer Jöns platzierte den Bentley Continental GT3 mit der Startnummer achtunddreißig auf die sechste Gesamtposition. Die Ränge sieben und acht gingen ebenfalls nach Ingolstadt. Markenintern setzte sich Phoenix Racing gegen Land Motorsport durch. Komplettiert wurden die besten Zehn durch den Wochenspiegel Ferrari und dem ersten Fahrzeug von HTP Motorsport. Hier drehte Dominik Baumann die schnellste Runde.

Für ein Kuriosum sorgte der Mercedes-AMG GT3 von Haribo Racing. Mitten auf dem Grand-Prix-Kurs öffnete sich die Motorhaube des Silberpfeils und versperrte dem Fahrer die Sicht. Jedoch erreichte der wohl schnellste Goldbär der Welt sicher und relativ unbeschädigt die Box.