Dubai: Black Falcon erringt Poleposition für Mercedes-AMG

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Black Falcon beförderte sich in Dubai auf die Poleposition | © Creventic

In der Qualifikation zu den 24 Stunden von Dubai haben sich vier verschiedene Hersteller unter den besten Fünf klassiert. Lediglich Mercedes-AMG und Black Falcon tat sich hervor. Die schwarzen Falken errangen die Poleposition und Rang vier. Lamborghini, Porsche und Audi rückten der Marke mit dem Stern jedoch zu Leibe.

Die Qualifikation zum 24-Stunden-Rennen von Dubai hat ein enorm ausgewogenes Kräfteverhältnis zwischen den Delegationen der Konstrukteure zutage gefördert. Im Abschlussklassement reihten sich unter den besten Fünf letztlich vier verschiedene Marken ein. Allein Mercedes-AMG war mit seiner Einsatzmannschaft Black Falcon imstande, nicht nur die Poleposition zu erstreiten, sondern ein weitere Besatzung innerhalb der Führungsgruppe zu platzieren.

An vorderster Stelle klassierten sich Khaled Al Qubaisi, Jeroen Bleekemolen, Patrick Assenheimer und Manuel Metzger. Nach dem raschesten Umlauf stoppte die Uhr bei 1:57,705 Minuten, womit die schwarzen Falken zugleich die bis dato schnellste Rundenzeit des Wochenendes verbuchten. Nach vorübergehender Doppelspitze belegten die Stallgefährten Abdulaziz Al Faisal, Hubert Haupt, Yelmer Buurman, Michal Broniszewski und Maro Engel zumindest Rang fünf. Die Differenz zur Sitzungsbestmarke: 0,117 Sekunden.

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Lamborghini baute unterdessen auf seiner bemerkenswerten Trainingsleistung auf. Denn Grasser Racing hievte sich ebenfalls in die Frontreihe der Startaufstellung. Mirko Bortolotti, Christian Engelhart, Rik Breukers sowie Rolf und Mark Ineichen unterlagen um lediglich 0,117 Sekunden, was letzthin zum zweiten Platz genügte. Dahinter behauptete sich Porsche gegenüber der Konzernschwester Audi.

Somit erfocht Herberth Motorsport die dritte Position, wohingegen Optimum Motorsport mit Gesamtrang vier vorliebnehmen muss. Daniel Allemann, Ralf Bohn, Brendon Hartley sowie Robert und Alfred Renauer trennten in der Endabrechnung 0,288 Sekunden vom Klassenprimus. Bei Joe Osborne, Flick Haigh, Ryan Ratcliffe und Christopher Haase maß die Zeitnahme einen Abstand von 0,301 Sekunden auf den Referenzwert des Zeitfahrens.

Ginetta dominiert GT4-Liga, Seat erficht TCR-Poleposition

Im ersten Qualifikationssegment war wiederum die SP3-Liga für GT4-Sportwagen tempobestimmend, wobei die Ginetta-Sektion mehr oder minder überragte. Allein die GT-Akademie Nissans leistet der Dominanz letztlich Widerpart und verhinderte eine Dreifachführung. Vorneweg: das CWS-Quartett Nathan Freke, Aiden Moffat, Jack Mitchell und Ben Green – dank einer Bestmarke von 2:08,153 Minuten.

Die Markenkollegen von Century Motorsport belegten den dritten Rang. Das Delta zu den internen Kontrahenten betrug 1,116 Sekunden. Vierte wurden Stewart Linn, Ade Barwick, Dan O’Brien und William Moore von Optimum Motorsport, welche sich einen Rückstand von 1,572 Minuten einhandelten. Die Nissan-Fahrschule erfocht mit Jann Mardenborough, Ricardo Sánchez, Romain Sarazin und Johnny Guindi dem zweiten Startrang. Die Differenz zum Klassenprimus: bloß 0,318 Sekunden.

Die Tourenwagen der TCR-Kategorie bewegten sich in puncto Rundenzeiten beinahe auf einen vergleichbaren Niveau wie die GT4-Konkurrenten. Die Poleposition erkämpfte Modena Motorsports mit einem Seat Leon TCR V2 SEQ. Die Zeitnahme notierte Wayne Shen, John Shen, Francis Tjia und Mathias Beche einen Umlauf binnen 2:11,319 Minuten. Somit war das Ensemble 0,660 Sekunden flotter als die Markenkollegen des Teams Bleekemolen – mit Sebastiaan Bleekemolen und Michael Bleekemolen sowie Dennis de Borst und Aart-Jan Ringelberg.

Im Anschluss an die Qualifikation begann um achtzehn Uhr Ortszeit – also fünfzehn Uhr Mitteleuropäischer Zeit – ein zweistündiges Nachttraining, damit sich die Teilnehmer auch bei Dunkelheit auf das 24-Stunden-Rennen am Persischen Golf vorbereiten können. Um letzte Feinschliffe zu tätigen findet am Freitagmorgen außerdem ein Warm-up statt, ehe um vierzehn respektive elf Uhr die eintägige Wettfahrt um Dubai Autodrome startet.