Abu Dhabi: Kessel Racing trägt erneut den Sieg davon

304
Kessel Racing hat den Vorjahrestriumph in Abu Dhabi wiederholt | © Gulf 12 Hours

Beim Zwölf-Stunden-Rennen von Abu Dhabi hat Kessel Racing den Sieg eingefahren. Davide Rigon, Giacomo Piccini und Michael Broniszewski verteidigten damit ihren Titel vor den Markenkollegen von Dragon Racing und der Mannschaft von GP Extreme. Das Führungstrio verbuchte den Spitzenplatz bereits bei der Halbzeitunterbrechung.

Kessel Racing hat das Zwölf-Stunden-Rennen von Abu Dhabi für sich entschieden. Nach dem Sieg im vergangenen Jahr steht die Ferrari-Mannschaft mit den Fahrern Davide Rigon, Giacomo Piccini und Michael Broniszewski das zweite Jahr in Folge auf dem obersten Treppchenplatz. An zweiter Stelle überquerten mit knapp achtzig Sekunden Rückstand die Markenkollegen von Dragon Racing die Ziellinie. Matthew Griffin, Nicolas Minassian und Rob Barff behielten damit die Oberhand im Ferrari 488 GTB vor GP Extreme mit dem Renault R.S. 01.

Von der Poleposition gestartet, führte Kessel Racing von der ersten Runde an und hatte bereits zur Halbzeit die Führung beim Rennen einmal rund um die Uhr auf der Rennstrecke am Persischen Golf inne. Aber auch im zweiten Rennabschnitt ließ die spätere Siegertruppe nichts anbrennen und überquerte souverän die Ziellinie nach insgesamt dreihundertdrei absolvierten Rennrunden an erster Stelle.

- Anzeige -

In der Pro-Am-Kategorie konnte derweil das Team AF Corse den Sieg verbuchen. Thomas Flohr, Francesco Castellacci und Andrea Rizzoli vollendeten bei der Zielüberfahrt die dreihundertste Rennrunde und lag somit an gesamt vierter Stelle lediglich drei Runden hinter dem Führungsfahrzeug. In der Gentlemen-Wertung spielte sich zum Ende der zwölfstündigen Distanz schließlich noch ein Drama ab.

Herberth Motorsport, das lange in klassenführender Position gewertet wurden, kämpften rund eine Stunde vor Rennende mit technischen Gebrechen und verloren somit die Führung in der Klasse und mussten schließlich gänzlich das Rennen vorzeitig beenden. Nutznießer der Situation war somit das Schwesterfahrzeug der Gesamtführenden von Kessel Racing. In dieser Wertung allerdings pilotierten Jacques Duyver, David Perel und Marco Zanuttini das Vorjahresmodell, den Ferrari 458 GT3.