Langstrecken-WM: Robert Kubica testet mit ByKolles Racing

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Robert Kubica steigt erstmals in das Cockpit eines LMP1 | © Robert Kubica

Robert Kubica testet am Sonntag in Bahrain den LMP1-Prototypen von ByKolles Racing. Der Pole ist seit seinen fünf Saisons in der Formel 1 weitgehend von der Bühne verschwunden. Ob sich daraus ein Engagement ergibt, ist jedoch fraglich. Kubicas Bewegungsfreiheit ist seit einem Unfall eingeschränkt.

Der polnische Rennfahrer Robert Kubica wird für ByKolles Racing beim Rookie-Test nach dem Saisonfinale der Langstrecken-WM in Bahrain ins Lenkrad greifen. Dies berichtet Motorsport.com. Kubica machte sich einen Namen in der Formel 1, in der er fünf Saisons zwischen 2006 und 2010 bestritt. Er trat für die Teams Sauber und Renault an.

Kubica verschwand anschließend von der großen Motorsportbühne, was durch einen schweren Rallye-Unfall bedingt ist, nach dem er sich für eine lange Zeit erholen musste. Anschließend zeigte er sich in diesem Jahr bei den Langstreckenrennen in Mugello und Vallelunga sowie in der Renault Sport Trophy.

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Seit geraumer Zeit interessiere Kubica sich aber auch für die Langstrecken-WM: „Ich muss zugeben, dass mich das bis vor zwei Jahren nicht so interessiert hat. Jetzt ist es anders. Da musst du schnell unterwegs sein. Der Wettbewerb ist hart und du musst Reifen und Benzin sparen. Die 24 Stunden von Le Mans sind der Höhepunkt des Langstreckensports.“

Dennoch berichtete Motorsport-Total.com kürzlich, dass Kubica auch an einem Comeback in der Königsklasse Formel 1 interessiert sei. Allerdings blieb es bislang nur bei Simulatortests beim Renault-Team. Es zeigte sich, dass die Bewegungsfreiheit seines Arms nach dem Unfall nach wie vor eingeschränkt ist, was einen Formel-1-Einsatz unmöglich macht.