Langstrecken-WM: Porsches GTE-Werksprogramm ist nicht gefährdet

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Keine Gefahr für Porsches GTE-Programm | © Porsche

Die Sparmaßnahmen des VAG-Konzerns wirken sich offenbar nicht auf das GTE-Programm Porsches in der Langstrecken-WM aus. Motorsportchef Frank-Steffen Walliser gibt Entwarnung hinsichtlich dieser Sorge. Der Stuttgarter Konstrukteur setze seine Probefahrten planmäßig fort.

Aufgrund der Audi-Hiobsbotschaft, die den Rückzug aus der Langstrecken-WM besiegelte, verstummen die Kassandrarufe noch nicht: Beeinträchtigt der Sparkurs des VAG-Konzerns weitere Projekte auf der Rennstrecke? Für das geplante Werksengagement in der GTE-Klasse gelte dies jedenfalls nicht. „Wir halten an unseren ursprünglichen Plänen fest und setzen unsere Testfahrten fort“, beteuert Motorsportchef Frank-Steffen Walliser gegenüber Autosport.

Angesichts des Kultstatus des Neunelfers sei es ein inhärentes Interesse Porsches, den Sportwagen auch unter Wettbewerbsbedingungen auf die Probe zu stellen. „Porsche fährt mit dem Neunelfer seit fünfzig Jahren Rennen, und die Markenidentität gründet auf dem Neunelfer“, meint Walliser. „Der Neunelfer ist eine Ikone, und es herrscht Rückhalt innerhalb der Firma und der Unternehmensgruppe, mit diesem auch Rennen zu fahren.“

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Nach dem Gewinn der Fahrer-, Marken- und Teamwertung in der GTE-Klasse im vergangenen Jahr habe Porsche lediglich ein Sabbatjahr dazwischenschalten wollen, ehe der Konstrukteur aus Stuttgart-Zuffenhausen in der kommenden Saison in die Langstrecken-WM zurückkehrt. Die Werksmannschaft gedenkt, mit einem Zwei-Wagen-Gespann in der GTE-Pro-Division anzutreten, flankiert durch Proton Racing. Auch die IMSA SportsCar Championship steht auf der Agenda.