Shanghai: FIA nimmt umfängliche BoP-Korrekturen vor

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Sämtliche Hersteller sind von den BoP-Anpassungen für Shanghai betroffen | © Porsche

Das Endurance-Komitee hat vor dem WM-Halbfinale in Shanghai umfangreiche Anpassungen an der Balance of Performance der GTE-Kategorien vorgenommen. In der Profiklasse profitieren sämtliche Hersteller von den Modifikationen. Bei den Amateuren sind Gewichtsänderungen erforderlich.

Anlässlich des Halbfinales der Langstrecken-WM in Shanghai hat das zuständige FIA-Gremium gleichsam obligate Anpassungen an der Balance of Performance vorgenommen. Sowohl Porsche und Aston Martin als auch Ferrari profitieren in Gestalt eines Leistungsplus. Der Neunelfer erhält gegenüber dem letzten Sechs-Stunden-Rennen am Fuji einen vier Millimeter größeren Luftmengenbegrenzer.

Nachdem das BoP-Korrektiv den Aston-Martin-Restriktor zuletzt um acht Millimeter im Vergleich zur Standardeinstellung verkleinerte, billigt die Anpassung einen nun zwei Millimeter größeren zu. Ferrari profitiert in Form eines höheren Ladedrucks. Darüber hinaus gesteht die Balance of Performance den Sportwagen von Porsche, Ferrari und Ford größere Tankvolumina zu – und zwar ein Zusatz von zwei, einem und drei Liter.

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In der GTE-Am-Division erschöpft sich die Überarbeitung der Balance of Performance dahingegen lediglich in Gewichtsanpassungen. Porsche gestattet die Fahrzeugeinstufung eine Reduktion um zehn Kilogramm, wohingegen Aston Martin im Reich der Mitte zehn Kilogramm zuladen muss. Corvette erkennt die Balance of Performance wiederum eine Verringerung der Masse um fünf Kilogramm zu.