VLN-Finale: Land Motorsport feiert den Hattrick

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Land Motorsport siegte im VLN-Finale l © Daniel Schnichels

Conner De Phillippi und Christopher Mies haben für Land Motorsport den letzten Lauf der VLN gewonnen. Dahinter kreuzten die BMW-Mannschaften von RBM und Walkenhorst Motorsport die Ziellinie beim DMV-Münsterlandpokal auf der Nürburgring-Nordschleife.  

Die Gesamtsieger des ADAC GT Masters Conner De Phillipi und Christopher Mies waren bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf der Nordschleife des Nürburgrings erfolgreich. Das Audi-Duo gewann das Finale der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Im ersten Renndrittel des DMV-Münsterlandpokals regierte in der Eifel vor allem das nass-kalte Wetter. Am besten kamen damit die Mannschaften von Haribo Racing, BMW Team RBM und Land Motorsport zurecht.

Das Trio setzte sich in den ersten Rennrunden deutlich von der Konkurrenz ab. In Lauerstellung hielten sich die Mannschaften von Manthey-Racing und Walkenhorst Motorsport auf. Nach circa siebzig Minuten begann das Pokern um die richtige Reifenwahl. Die beste Taktik sollte das längere Fahren mit den Regenreifen sein.

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Alzen mit zweifachem Missgeschick

In der achtzehnten Rennrunde wurde das Spitzentrio zu einem Duo. Uwe Alzen drehte sich zunächst auf der Grand-Prix-Strecke im Haribo Mercedes AMG GT GT3 und verlor dadurch die Führung an Jörg Müller und Nico Menzel, die den M6 GT3 von RBM steuerten. Noch in derselben Runde verunfallte Alzen im Bereich Ex-Mühle.

Schlussendlich fiel die Entscheidung während dem letzten Reigen der Boxenstopps. Land Motorsport stoppte knapp eine Minute kürzer als das Team RBM. Danach konnte Nico Menzel dem R8 von Land Motorsport nichts mehr entgegen setzen und verwaltete den zweiten Platz. Jesse Krohn, Christian Krognes und Victor Bouveng ergatterten für Walkenhorst Motorsport am Ende den letzten Podiumsplatz.

Auf dem vierten Rang platzierten sich die Mannen von HTP Motorsport. Hinter dem Steuer des AMG GT saßen Dominik Baumann, Maximilian Buhk, Clemens Schmidt sowie Nico Bastian. Einen versöhnlichen Ausgang erlebte Zakspeed mit dem Nissan GT-R. Sebastian Asch, Marc Gassner und Florian Strauß brachten „Godzilla“ auf den fünften Platz ins Ziel.

Für die Scuderia Cameron Glickenhaus reichte es am Ende zur sechsten Gesamtposition. Die Kultmannschaft von Frikadelli Racing beendete den letzten Lauf auf der siebten Position. Norbert Siedler fuhr einen sehr guten letzten Stint und drehte immer wieder die schnellsten Rennrunden. Am Ende benötigte er für seinen schnellsten Umlauf 8:02,674 Minuten.

Als Achte sahen die Jungs vom Wochenspiegel Team Manthey das schwarz-weiß karierte Tuch. Das Schwesterfahrzeug von Walkenhorst Motorsport mit Matias Henkola, Michele Di Martino und George Richardson schafften ebenfalls den Sprung in die Topzehn. Ebendiese komplettierten Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi im Cup-Porsche von Black Falcon.