Neveu: Neuer Termin für die WEC am Ring 2017 sei möglich

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Gerard Neveu zeigt sich bereit, das WEC-Rennen auf dem Nürburgring um eine Woche zu verschieben.
Das WEC-Rennen am Ring 2017 könnte verschoben werden | © Ralf Kieven

Der Termin für das WEC-Rennen auf dem Nürburgring 2017 könnte noch einmal verlegt werden. Derzeit sind sowohl das Sechs-Stunden-Rennen als auch der New York ePrix am selben Tag geplant. WEC-Chef Gérard Neveu zeigte sich bereit, das Rennen vom 16. auf den 23. Juli zu verschieben, sollte die Formel 1 mitspielen.

Die Kalender der Langstrecken-Weltmeisterschaft und der Formel E sehen in ihrer aktuellen Version eine Terminkollision für das Wochenende des 16. Juli vor. An diesem Tage sollen sowohl die Sechs Stunden auf dem Nürburgring sowie der New York ePrix über die Bühne gehen. WEC-Chef Gerard Neveu zeigt sich nach einem Bericht von Autosport aber gesprächsbereit, sein Rennen zu verschieben.

Betroffen von der Terminkollision sind nicht nur Fans und Medien, sondern auch eine nicht geringe Anzahl an WEC-Piloten. Unter anderem Lucas di Grassi, Sam Bird, Stéphane Sarrazin und Loic Duval verdienen ihre Sporen zusätzlich in der rein elektrischen Serie. Diese hat unlängst ihren diesjährigen Saisonauftakt in Hong Kong gefeiert. Die Formel E wird als Winterserie von Herbst 2016 bis Sommer 2017 ausgetragen. Ein ähnliches Konzept prüft auch die WEC weiterhin.

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„Wir haben FIA, Alejandro Agag (CEO der Formel E) und die Fahrer darüber informiert, dass wir uns dies vorstellen können“, so Neveu in einer Mitteilung. Der Grund für die aktuelle Terminplanung sei, dass das WEC-Rennen in Deutschland mindestens zwei Wochen vor dem Deutschland-Grand-Prix der Formel 1 stattfinden müsse.

Die Bedingung des Franzosen sei jedoch, dass die Formel 1 ihren Termin nicht verschieben werde. Das Rennen auf dem Hockenheimring sei derzeit noch nicht final bestätigt. Neveu ist in Sorge, dass der Grand Prix auf den 23. Juli, seinen Ausweichtermin, verlegt werden könnte. Eine endgültige Entscheidung könne erst beim nächsten Treffen des FIA World Motor Sport Council im Dezember gefällt werden.