Bruno Spengler: „Habe noch nie so oft in den Rückspiegel geschaut“

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DTM-Pilot Bruno Spengler absolvierte beim neunten VLN-Lauf seinen ersten Einsatz auf der Nordschleife | © Ralf Kieven

Bruno Spengler absolvierte beim VLN-Semifinale sein Debüt auf der Nordschleife des Nürburgrings. Das Resümee? „Ich glaube, ich habe noch nie so oft in den Rückspiegel geschaut wie heute“, schmunzelt der DTM-Fahrer, welcher vornehmlich seine Pflichtrunden durch die Eifel drehte.

Um eine Startberechtigung für leistungsstärkere Sportwagen zu erlangen, hat Bruno Spengler am vergangenen Wochenende einen Gaststart auf der Nürburgring-Nordschleife unternommen. Der DTM-Fahrer pilotierten einen BMW M235i Racing für das Team RMG. „Ich habe die Anzahl an Runden absolviert, die wir uns vorgenommen hatten. Von daher ist alles nach Plan gelaufen“, resümiert Spengler sein Debüt in der VLN-Langstreckenmeisterschaft.

Und welchen Eindruck gewann der Kanadier vom Eifelaner Traditionskurs? „Aber das war schon eine völlig neue Erfahrung für mich“, räumt Spengler ein, welcher noch mit dem Überrundungsverkehr fremdelte. „Ich glaube, ich habe noch nie so oft in den Rückspiegel geschaut wie heute. Auch die Strecke habe ich noch nicht perfekt im Griff, aber ich fahre beim Saisonfinale noch einmal, um mich weiter an die Grüne Hölle zu gewöhnen.“

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Sein Stallgefährte beim Einsatz auf der Nordschleife des Nürburgrings: Landsmann Kuno Wittmer, welcher normalerweise für Rahal Letterman Lanigan Racing in der IMSA SportsCar Championship antritt und ebenfalls auf der Kultpiste debütierte. Die Teilnahme diente dem Zweck, eine entsprechende Lizenz zu erwerben, welche die Fahrt im BMW M6 GT3 über die Nürburgring-Nordschleife verstattet.

Und wie verlief die Premiere am Fuße der Nürburg? Spengler und Wittmer starteten in der SP8T-Wertung – allerdings mit nur einem Konkurrenten. In der Qualifikation ließ sich das Zweierdoppel eine Rundenzeit von 11:30,833 Minuten protokollieren, womit sich das Team RMG den neunzigsten Startrang belegte. Im Endklassement erreichten Spengler und Wittmer bei ihrem VLN-Einstand den vierundsiebzigsten Gesamtplatz.