Langstrecken-WM: Rebellion Racing verlässt die LMP1-Klasse

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Der Rebellion R-One wird am Ende der Saison abgestellt | © Ralf Kieven

Zum Ende der Saison kehrt Rebellion Racing der LMP1-Königsdisziplin den Rücken, um den Wechsel in die LMP2-Klasse zu vollziehen. Dabei ist noch nicht geklärt, welches Chassis die Schweizer Equipe in Zukunft wählt. Auch das Einsatzgebiet steht noch nicht fest.

Lange hat das Fachpublikum über die Entscheidung von Rebellion Racing spekuliert. Bleiben die Eidgenossen in der privaten LMP1-Klasse, oder vollziehen diese den Wechsel in die LMP2-Kategorie? Nun ist die Entscheidung gefallen: Rebellion Racing stellt den R-One-Eigenbau, den das Gespann zusammen mit Oreca entwickelt hat, in Garage und tritt zukünftig in der LMP2-Liga an.

„Uns steht eine interessante Zeit bevor. Die neuen LMP2-Autos werden weltweit in jeder Top-Sportwagen-Meisterschaft startberechtigt sein“, erklärt Bart Hayden, Teamchef bei Rebellion Racing, in einer Pressemitteilung. „Darüber hinaus wird die neue Generation der LMP2-Fahrzeuge signifikant schneller werden, weshalb die Wertung für uns sehr attraktiv wird. Jedenfalls freuen wir uns auf das neue Abenteuer.“