Barcelona: Akka ASP gewinnt das Finale, WRT holt die Meisterschaft

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Felix Rosenqvist und Tristan Vautier gewinnen souverän | © SRO

Die Blancpain-GT-Serie ist mit dem letzten Sprintrennen in Barcelona entschieden. Beim Sieg von einem Akka-ASP-Mercedes geht die Sprintmeisterschaft an Audi und WRT sowie die Gesamtwertung an HTP Motorsport und Mercedes-Benz. Enzo Ide ist Titelträger der Fahrerwertung im Sprintcup.

Mit dem Hauptrennen der Blancpain-Sprintserie ist die diesjährige Saison der Blancpain-GT-Serie zu Ende gegangen. Den letzten Sieg des Jahres holten sich Felix Rosenqvist und Tristan Vautier in einem Mercedes-AMG GT3 vom Team Akka ASP. Vautier legte den Grundstein bereits am Start, indem er Polesitter Enzo Ide (WRT-Audi) in der ersten Kurve überholte. Anschließend fuhr Rosenqvist zum verdienten Sieg.

Ide dagegen verfolgt ein anderes Ziel und verzichtete in der Startphase auf jegliche heiklen Manöver. Damit fiel der Belgier auf Rang drei zurück. Allerdings benötigte er lediglich zwei Punkte, um sicher die Meisterschaft zu holen. Teamkollege Robin Frijns übernahm den Wagen auf Rang drei und übte in der Schlussphase Druck auf Andy Soucek (Bentley) aus, kam letztlich aber nicht am englischen Dickschiff vorbei.

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Deutlich ereignisreicher gestaltete sich hingegen das Rennen von Ides und Frijns‘ Teamkollegen. Laurens Vanthoor kämpfte sich vom Ende des Feldes in die Punkte. An dieser Stelle übernahm Frédéric Vervisch, der sogleich auf dem Gras den nächsten Kontrahenten kassierte. In den Schlussminuten holte der Belgier auf Frijns auf, musste jedoch auch Mirko Bortolotti (Grasser-Lamborghin) im Auge behalten. Mit Rang vier sprang für Vantoor und Vervisch ein versöhnliches Ergebnis heraus.

Ebenso wie Ide und Frijns waren Dominik Baumann und Maximilian Buhk (HTP-Mercedes) auf Punktesammeln aus. Allerdings war es für die Sternenkrieger etwas enger. Buhk musste sich in den letzten Runden mit Alessio Picariello (Phoenix-Audi), Luca Stolz (Grasser-Lamborghini) sowie Teamkollege Jazeman Jaafar auseinandersetzen. Allerdings reichte Rang acht zum Gewinn der Gesamtwertung der Blancpain-GT-Serie, da Widersacher Rob Bell mit seinem McLaren keinen Stich sah.