ADAC GT Masters: Veranstalter planen erneute DTM-Gemeinschaftsveranstaltung

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Das ADAC GT Masters bemüht sich um Kostanz und Kontinuität | © Gruppe C

Die Organisatoren des ADAC GT Masters haben die Planungen für die nächstjährige Saison konturiert. Die Schauplätze im Terminkalender ändern sich nicht. Zudem richten die Veranstalter ein zweite Auflage der DTM-Gemeinschaftsveranstaltung auf dem Lausitzring aus. Sport1 überträgt weiterhin live.

Anlässlich des Finales in Hockenheim haben die Veranstalter des ADAC GT Masters einen Entwurf für die nächstjährige Saison publik gemacht. Einen detaillierten Terminkalender veröffentlichten die Organisatoren zwar noch nicht, bestätigten aber, keinen Austragungsort auszutauschen. Darum markiert das Gastspiel in Oschersleben am letzten oder vorletzten Aprilwochenende neuerlich den Saisonauftakt.

Die weiteren Stationen auf dem Fahrplan: Sachsenring, Nürburgring, Lausitzring und Hockenheim sowie Zeltweg und Zandvoort. Zudem plant der ADAC, in der Niederlausitz eine zweite Auflage der Gemeinschaftsveranstaltung mit der DTM umzusetzen. Ansonsten bemühen sich die Verantwortlichen um Verstetigung: Im Preisgeldtopf befinden sich fünfhunderttausend Euro, Sport1 überträgt die Sprintläufe auch in Zukunft live.

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Diese Vorgehensweise schlägt sich auch im Regularium nieder. Die sportlichen Richtlinien bleiben unverändert. Bei Early-Bird-Nennungen gewährt der ADAC darüber hinaus günstiger Konditionen. „Wir haben in diesem Jahr eine Saison erlebt, die mit ihrem bis zuletzt spannenden Titelkampf einer Jubiläumssaison wahrhaft würdig gewesen ist“, bemerkt ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk. „In der kommenden Saison setzen wir auf Kontinuität und ändern das Konzept nur im Detail.“

Auch ADAC-Geschäftsführer Lars Soutschka zieht nach der Jubiläumssaison eine positive Bilanz und befürwortet die Strategie der Konstanz: „Zehn erfolgreiche Jahre ADAC GT Masters liegen hinter uns. Als wir die Serie im Jahr 2007 ins Leben riefen, haben wohl nur die wenigsten damit gerechnet, dass sich das ADAC GT Masters so gut etabliert“, erinnert sich Soutschka. „Daher werden wir auch im Jahr 2017 bei diesem Konzept bleiben. Mit den vorgestellten Eckpunkten für die kommende Saison haben Fahrer und Team frühzeitig Planungssicherheit.“